24 500 davon waren Fachbesucher. Die Gamescom habe bei ihrer vierten Auflage erneut ihre «internationale Strahlkraft in Sachen Business und Entertainment unter Beweis gestellt», erklärte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Während es im Vorjahr angesichts des großen Besucherandrangs am Messe-Samstag zu Problemen gekommen war, verlief der bislang besucherstärkste Tag dieses Mal reibungslos. Das habe an einem neuen Einlass-System und der Öffnung einer zusätzlichen Messehalle gelegen, sagte der Veranstalter. Zudem habe sich der Besuch mehr über die einzelnen Tage verteilt. 2011 musste der Einlass am Samstag zeitweise gestoppt werden.


 

Die Gamescom ist die größte Computerspielemesse in Europa. Der Handel sieht sie als wichtigen Indikator dafür, was im wichtigen Weihnachtsgeschäft bei den Verbrauchern Erfolg haben könnte. Lange Schlangen bildeten sich bei Spielen wie «Assassin's Creed 3», «Call of Duty: Black Ops 2» oder «Fifa 13», deren Entwicklung viele Millionen von Euro kostet. Die Messe setzte einen Schwerpunkt bei den boomenden Smartphones und Tablet-Computern und widmete den mobilen Spielen erstmals einen eigenen Bereich auf der Messe.