Köln
Tatort-Vorschau

Neuer Köln-Tatort "Kaputt": Musste ein Polizist sterben, weil er schwul ist?

Freddy Schenk und Max Ballauf müssen ermitteln, weil ein Kollege im Dienst brutal niedergeschlagen wird und an den Verletzungen stirbt. Schnell ist klar: Auch intern müssen die Kommissare unbequeme Fragen stellen. Das gefällt nicht jedem.
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Ein Polizist stirbt im Einsatz. Er und seine Kollegin werden zu einem Routinevorfall gerufen: Ruhestörer machen den Nachbarn das Leben schwer. Dann aber eskaliert die Situation. Der Polizist kommt ums Leben, seine Kollegin wird schwer verletzt.

Ermittlungen unter Polizisten

Für den neuen Fall der Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf müssen die beiden auch in den eigenen Reihen ermitteln. Der Dienststellenleiter, der dem toten Polizisten und seiner Kollegin vorgesetzt ist, hat keine Lust auf interne Ermittlungen.

Der Lebensgefährte des ermordeten Beamten erzählt den Kommissaren, dass nicht jeder mit ihrer Beziehung zufrieden war. Unter anderem der Diensstellenleiter war nicht gerade glücklich über die Liebe zwischen den beiden Polizisten. Musste der Beamte also sterben, weil er schwul ist?

(Fast) zu viel für 90 Minuten Tatort

Der neue Tatort aus Köln "Kaputt" beschäftigt sich mit vielen Themen unserer Gesellschaft: Homosexualität, Liebe unter Kollegen und die Diskriminierung der Frau im Beruf. Aber: Trotz oder gerade wegen der komplexen Handlung, die zwar Spannung bis zum Schluss bietet, ist einfach zu wenig Platz für die wichtigen Themen und Dialog. Die Auseinandersetzung damit wirkt oberflächlich, die Gespräche eher plakativ.

Dennoch: Ein sehenswerter Tatort, vor allem für Köln-Fans.

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Foto: WDR/Thomas Kost