Hamburg
Messerangriff

Neue Details nach tödlichem Messerangriff auf Kind (1) am Jungfernstieg in Hamburg

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat neue Details zum tödlichen Messerangriff auf ein einjähriges Kind am Jungfernstieg in Hamburg bekanntgegeben.
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Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat neue Details zum tödlichen Messerangriff auf ein einjähriges Kind am Jungfernstieg in Hamburg bekanntgegeben. Symbolfoto: Michael Gründel
Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat neue Details zum tödlichen Messerangriff auf ein einjähriges Kind am Jungfernstieg in Hamburg bekanntgegeben. Symbolfoto: Michael Gründel

Gut einen Monat nach dem tödlichen Messerangriff auf ein einjähriges Kind und seine 34 Jahre alte Mutter am S-Bahnhof Jungfernstieg hat die Hamburger Staatsanwaltschaft weitere Details zu der Tat bekanntgegeben.


Kind wurde nicht enthauptet

Entgegen aufgekommenen Spekulationen sei das Mädchen am 12. April nicht enthauptet worden, sagte Oberstaatsanwalt Lars Mahnke am Dienstag vor dem Innenausschuss der Bürgerschaft. "Dieser Sachverhalt lag objektiv nicht vor." Er sei selbst kurz nach der Tat vor Ort gewesen, auch die gerichtsmedizinische Untersuchung habe die Trennung von Kopf und Körper nicht bestätigt. Die an sich tödliche Messerverletzung am Hals sei auch nicht die Todesursache gewesen, sondern eine andere Messerverletzung zuvor.


Vater des Kindes ist tatverdächtig

Tatverdächtig ist der 33-jährige Ex-Freund der Mutter und Vater des getöteten Mädchens. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft und ist nach Angaben des Oberstaatsanwalts im Wesentlichen geständig. Im Internet war den Ermittlungsbehörden vorgeworfen worden, sie wollten Einzelheiten zur Tötungsart verschweigen.