Gummersbach
Rettungsaktion

Nächtlicher Rettungseinsatz: Entlaufene Kuh spaziert auf Hallendach, bricht ein und steckt fest

Zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion sind Rettungskräfte in einem kleinen Ort in Nordrhein-Westfalen ausgerückt: Mitten in der Nacht mussten sie dabei helfen, eine Kuh mit einem Kran von einem Dach zu hieven.
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Der Besitzer beruhigt eine ausgebrochene Kuh, die mit Hilfe eines Krans von einem Hausdach gezogen wird. Etwa zwei Stunden dauerte die Rettungsaktion, die Kuh blieb am Ende unverletzt. Foto: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis/dpa
Der Besitzer beruhigt eine ausgebrochene Kuh, die mit Hilfe eines Krans von einem Hausdach gezogen wird. Etwa zwei Stunden dauerte die Rettungsaktion, die Kuh blieb am Ende unverletzt. Foto: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis/dpa

Der nächtliche Ausflug einer Kuh hat in einem kleinen Ort in Nordrhein-Westfalen viel Aufregung verursacht: Die Kuh büxte durch ein Loch im Zaun von ihrer Weide aus, trabte einen Hang hinunter und lief ausgerechnet auf das Wellblechdach einer am Hang stehenden Halle. Dort brach das schwere Tier prompt ein und blieb stecken, wie die Polizei Gummersbach mitteilte.

Gemeinschaftsaktion von Kuhbesitzer, Polizei, Feuerwehr, Tierarzt, Hallenbesitzer und Kranbesitzer

Anwohner alarmierten um 1.50 Uhr in der Nacht auf Freitag die Polizei. Zwei Stunden lang dauerte der Einsatz in Morsbach-Rom bei Gummersbach. Dabei halfen neben dem Besitzer der Kuh auch Polizei und Feuerwehr sowie ein Tierarzt, der Eigentümer der Halle und ein Kranbesitzer. Mithilfe des Krans konnten die Einsatzkräfte die Kuh unverletzt aus dem Dach befreien. Zuerst hatte der WDR berichtet.



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