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Palu
Naturkatastrophe in Indonesien

Nach Tsunami-Katastrophe: Häuser versinken im Boden - bis zu 1000 weitere Opfer erwartet

In der Indonesischen Stadt Palu, der Hauptstadt der indonesischen Provinz Zentralsulawesi, sind laut Angaben des nationalen Rettungsdienstes tausend Häuser im Erdboden verschwunden.
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Das Ausmaß der Zerstörung nach  der Katastrophe in Indonesien nimmt immer dramatischere Dimensionen an. Foto: Aaron Favila/dpa
Das Ausmaß der Zerstörung nach der Katastrophe in Indonesien nimmt immer dramatischere Dimensionen an. Foto: Aaron Favila/dpa

Nach jüngsten Informationen der Katastrophenschutzbehörden kamen bei den Erdbeben und dem darauf folgenden drei Meter hohen Tsunami auf der Insel Sulawesi mindestens 1558 Menschen ums Leben. 113 Menschen wurden als vermisst gemeldet, weitere 152 werden noch unter den Trümmern vermutet.

Hintergrund: Hunderte Todesopfer bei Tsunami - mit Video

1000 Häuser in Erdloch gefallen

Die Zahl der Toten könnte um mehr als 1000 Opfer steigen. Ein Sprecher des nationalen Rettungsdienstes,Yusuf Latief, sagt, dass in der Stadt Palu im Ortsteil Balaroa nach den Beben rund 1000 Häuser in eine Art Erdloch gefallen seien. Der Ortsvorsteher von Balaroa hat angegeben, dass bis zu 1000 Menschen als vermisst gelten. Die EU-Kommission wird sich an den Soforthilfen mit 1,5 Millionen Euro beteiligen.

Das Phänomen der Bodenverflüssigung hat zwei Stadtteile der 350.000-Einwohner-Hafenstadt Palu zerstört.