München
Nationalsozialistische Untergrund

Nach mehr als 5 Jahren: Das Ende des NSU-Prozesses rückt näher - Urteil live in der ARD

Am 6. Mai 2013 startete mit dem NSU-Prozess das größte Strafverfahren in Deutschland seit der Wiedervereinigung. Am 11. Juli sollen nun die Urteile im Oberlandesgericht München gesprochen werden. Die werden live im Fernsehen zu sehen sein.
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Die Angeklagte Beate Zschäpe nimmt im Gerichtssaal des Oberlandesgericht zwischen ihren Anwälten ihren Platz ein. Voraussichtlich kommende Woche werden die Urteile verkündet. Die Hauptverhandlung dauert schon mehr als fünf Jahren. Foto: Peter Kneffel/dpa
Die Angeklagte Beate Zschäpe nimmt im Gerichtssaal des Oberlandesgericht zwischen ihren Anwälten ihren Platz ein. Voraussichtlich kommende Woche werden die Urteile verkündet. Die Hauptverhandlung dauert schon mehr als fünf Jahren. Foto: Peter Kneffel/dpa
Die Urteilsverkündung im NSU-Prozess überträgt das Erste live. Am Mittwoch, 11. Juli, will das Oberlandesgericht München das Urteil gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte sprechen. Die Entscheidung der Richter lässt sich ab 9.55 Uhr verfolgen, wie das Erste am Freitag mitteilte. Nach mehr als fünf Jahren geht damit einer der aufwendigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte zu Ende.


Umfangreiche Dokumentationen


Außerdem zeigt das Erste anlässlich der Urteilsverkündung zwei aktuelle Dokumentationen: Am Dienstag, 10. Juli (23.00 Uhr), widmet sich "Das Terrornetz - Zschäpes Helfer vor Gericht" Zschäpes Mitangeklagten, die die beiden Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Untergrund unterstützt haben.

Am Mittwoch, 11. Juli (23.45 Uhr) zeigt das Erste dann "Heer, Stahl und Sturm - Wer Nazis verteidigt". Der Film konzentriert sich auf die Strafverteidiger von Beate Zschäpe, Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm. Filmemacherin Eva Müller hat die drei Anwälte dafür über die gesamte Prozessdauer von mehr als fünf Jahren begleitet.