München
Exhibitionismus

München: Mann (41) onaniert vor Polizistin im Zug

Exhibitionistischer Vorfall im Münchner Regionalzug: Ein Mann spielte vor den Augen einer Frau an seinem Geschlechtsteil. Sie reagierte prompt.
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In München hat ein Mann (41) vor einer Frau im Zug onaniert. Sie war Polizistin und nahm ihn mit zur Wache. Symbolbild: Daniel Bockwoldt/dpa
In München hat ein Mann (41) vor einer Frau im Zug onaniert. Sie war Polizistin und nahm ihn mit zur Wache. Symbolbild: Daniel Bockwoldt/dpa
Exhibitionist im Regionalzug: Am Donnerstagmittag (11. Januar 2018) hat sich ein 41-Jähriger in einem Münchner Regionalzug entblößt und anschließend onaniert - vor den Augen einer 39-jährigen Polizistin. Der Zug stand noch im Münchner Hauptbahnhof.

Gegen 12.45 Uhr bestieg die 39-jährige Polizistin den Zug in Richtung Geltendorf - in zivil, sie war auf dem Heimweg. Als die Frau ihr Gepäck an einem Vierersitz auf der Ablage verstaute und eine Reihe weiter hinten am Fenster Platz nahm, fiel ihr der 41-jährige Mann das erste Mal auf. Er hatte sofort Blickkontakt zu ihr aufgenommen. Dabei spielte er bereits an seinem entblößten und erigierten Geschlechtsteil rum.


"Oh" als Reaktion

Die 39-jährige Polizistin zögerte keinen Moment: Nachdem sie ihr Gepäck an sich nahm, wies sie sich dem 41-Jährigen als Landespolizistin aus. Wie die Beamten berichten äußerte der Mann daraufhin nur ein erstauntes "Oh" und packte sein Geschlechtsteil zurück in die Hose.

Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann schwarz im Zug unterwegs war, also keine Fahrkarte besaß. Er gab an, er würde im Zug nur sein Handy aufladen.
Daraufhin folgte er der 39-Jährigen widerspruchslos zur Dienststelle der Bundespolizei.
Gegen den in Deutschland Wohnsitzlosen ermitteln die Behörden nun wegen exhibitionistischer Handlungen.