München
Befreiungsaktion

Kurzes Vergnügen - Sex in fremdem Auto führt zu Feuerwehreinsatz

Sie hatten einfach nur schnell einen Ort gesucht, an dem sie nach der Disco ungestört sein konnten: Eine 26-jährige und ihr ein Jahr älterer Begleiter entschieden sich am Sonntag kurzerhand für Zweisamkeit in einem nicht abgesperrten Van. Doch das Schäferstündchen endete unfreiwillig.
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Unter dem #caravanoflove berichtete die Münchner Polizei von einem fehlgeschlagenen Schäferstündchen am Sonntagabend, für das sich ein junges Paar ein fremdes Auto ausgesucht hatte. Symbolbild: Tommy Lisbin/unsplash.com
Unter dem #caravanoflove berichtete die Münchner Polizei von einem fehlgeschlagenen Schäferstündchen am Sonntagabend, für das sich ein junges Paar ein fremdes Auto ausgesucht hatte. Symbolbild: Tommy Lisbin/unsplash.com

Bei einem Schäferstündchen in einem fremden, parkenden Auto ist ein junges Paar in München in dem Wagen eingesperrt worden. Die beiden hätten sich kurz zuvor in einer Diskothek kennengelernt, teilte die Polizei am Montag mit.

Unverschlossenen Van auf der Suche nach lauschigem Plätzchen entdeckt

Auf der Suche nach einem lauschigen Plätzchen am Sonntagabend in der Münchner Innenstadt hätten sie den Wagen entdeckt, der unverschlossen am Straßenrand stand. Die Polizei, die das Auto als Van beschreibt, versah ihre Meldung des Vorfalls mit den Hashtags #wennspressiert und #caravanoflove.

 

 

Das Vergnügen fand laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ein jähes Ende, als die Liebenden feststellten, dass sich die Autotüren von innen nicht mehr öffnen ließen. In ihrer Not alarmierten sie die Polizei, die sie mit Hilfe der Feuerwehr befreite.

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Was aus dem 27-Jährigen Münchner und seiner 26-jährigen Begleiterin aus dem Raum Starnberg wurde, war der Polizei nicht bekannt. "Wir wissen auch nicht, ob wir in neun Monaten nachberichten können", sagte ein Sprecher.

Wagen muss abgeschleppt werden

Unklar war zunächst auch, was der Besitzer des Autos zu dem Vorfall sagt. Sein Wagen musste nämlich abgeschleppt werden, weil sich die Türen nach der Befreiungsaktion nicht mehr schließen ließen.

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