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Gesundheit

München/Bayern: Neues Forschungszentrum für Krebspatienten

Für eine bessere Erforschung und Bekämpfung von Tumoren soll ein "Bayerisches Zentrum für Krebsforschung" auf den Weg gebracht werden. Patienten sollen dadurch eine bessere Behandlung erfahren.
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Durch ein neues Therapie-Angebot soll Krebspatienten besser geholfen werden. Symbolfoto: Michal Jarmoluk/pixabay
Durch ein neues Therapie-Angebot soll Krebspatienten besser geholfen werden. Symbolfoto: Michal Jarmoluk/pixabay

Krebspatienten in Bayern sollen künftig von besseren Diagnose-, Präventions- und Therapiemöglichkeiten profitieren. Zu diesem Zweck brachte das Kabinett am Dienstag (9.Juli 2019) ein hochschulübergreifendes "Bayerisches Zentrum für Krebsforschung" auf den Weg. Die Einrichtung soll die Kräfte aller sechs Universitätskliniken und medizinischen Fakultäten im Freistaat bündeln und Forschungsgruppen besser vernetzen. Man wolle damit einen Sprung machen bei der Forschung und Bekämpfung von Krebs, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung.

Neues Therapie-Angebot

Allen Krebspatienten in Bayern soll es demnach künftig möglich sein, an sogenannten frühen klinischen Studien teilzunehmen und von neuen Therapie-Angeboten zu profitieren. Innovationen sollen schnell und flächendeckend in die klinische Versorgung übernommen werden. An den einzelnen Standorten - Augsburg, Erlangen, den beiden Münchner Universitäten, Regensburg und Würzburg - soll es zudem hoch spezialisierte Forschung "mit internationaler Strahlkraft" geben.

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