Rio de Janeiro
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Mörder im Tor: Fußballmannschaft will verurteilten Mörder verpflichten

Der brasilianische Drittligist Pocos de Caldas FC will den wegen Mordes verurteilten Torhüter Bruno Fernandes verpflichten. Der Torwart wurde 2009 wegen Mordes an seine frühere Geliebte verurteilt
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Ein brasilianischer Drittligst will einen verurteilten Mörder als Torwart verpflichten. Bruno Fernandes wurde 2009 wegen dem Mord an einer Geliebten verurteilt. Symbolfoto: pixabay/flooy
Ein brasilianischer Drittligst will einen verurteilten Mörder als Torwart verpflichten. Bruno Fernandes wurde 2009 wegen dem Mord an einer Geliebten verurteilt. Symbolfoto: pixabay/flooy

Ein brasilianischer Drittligist will einen verurteilten Mörder verpflichten: Der brasilianische Drittligist Poços de Caldas FC will den wegen Mordes an seiner Ex-Geliebten verurteilten Torhüter Bruno Fernandes verpflichten. Der 34-Jährige solle in den kommenden Tagen seinen Vertrag unterzeichnen und offiziell vorgestellt werden, sagte der Vereinspräsident Paulo César da Silva am Dienstag (Ortszeit) dem Nachrichtenportal "Globoesporte". Zunächst brauche der Spieler allerdings eine Genehmigung der Justizbehörden, um mit dem Club im Bundesstaat Minas Gerais trainieren zu können.

Torwart aktuell im Gefängnis: Mord an Geliebter

Bruno war 2009 als Kapitän mit Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister geworden und galt als Kandidat für die Nationalmannschaft. Derzeit verbüßt er allerdings eine Freiheitsstrafe von über 20 Jahren, weil er seine frühere Geliebte töten und an Hunde verfüttern ließ. Motiv für den Mord soll gewesen sein, dass seine Freundin Eliza Samudio trotz bereits erfolgter Trennung ein gemeinsames Kind nicht abgetrieben hatte und zur Welt brachte. An der Tat waren auch Brunos Ehefrau und einige Bekannte beteiligt.

2017 kam Bruno durch eine Verfügung eines Bundesgerichts frei und spielte vorübergehend beim Zweitligaverein Club Boa Esporte. Später wurde die Entscheidung allerdings kassiert und er musste wieder in Haft. Im Juli schließlich kam Bruno in den halboffenen Vollzug. Im Gegensatz zu diesem Fall gibt es in Franken Fälle, die bis heute ungelöst sind. Einige sorgen auch heute noch für großes Aufsehen.

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