Notwendig seien internationale Vereinbarungen, "die sowohl dem Schutz der Privatsphäre eines jeden als auch dem Schutz vor vielfältigen Bedrohungen" dienten, sagte Merkel dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag).
Das Ausspähprogramm "Prism" des US-Geheimdienstes NSA dürfte auch das wichtigste Thema der Bundespressekonferenz heute (Freitag/10.00) sein, in der Merkel vor Journalisten Stellung nimmt.

Der Zeitung sagte die Kanzlerin, Berlin müsse in einer EU-Datenschutzrichtlinie durchsetzen, dass es "keine qualitativen Abstriche von unseren Standards gibt, sondern ein qualitativ hochwertiger gemeinsamer anspruchsvoller EU-Datenschutzstandard entsteht". Deutschland werde sich bei den Verhandlungen entschieden dafür einsetzen, dass in Europa ansässige Internetfirmen Auskunft darüber geben müssen, an wen sie Daten weitergeben. dpa