Adelzhausen
Unfallserie

Massenkarambolage bei Unwetter: Fast 30 Verletzte auf der A8

Starker Regen - und dann kracht es in Serie: 29 Autos sind auf der A8 bei Adelzhausen ineinander gekracht. 27 Menschen wurden verletzt.
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Massenkarambolage auf der A8 : Bei einem Unwetter sind am Donnerstag mehrere Autos auf der A8 ineinander gekracht. Fast 30 Menschen wurden verletzt.  Foto: Stefan Puchner/dpa
Massenkarambolage auf der A8 : Bei einem Unwetter sind am Donnerstag mehrere Autos auf der A8 ineinander gekracht. Fast 30 Menschen wurden verletzt. Foto: Stefan Puchner/dpa
Bei einer Massenkarambolage in Bayern sind auf der Autobahn 8 fast 30 Menschen verletzt worden. Fast alle Opfer kamen am späten Donnerstagnachmittag mit leichteren Blessuren davon, ein Mensch wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt.

Auslöser der Unfälle nahe Augsburg war ein Auffahrunfall zweier Autos gewesen. Zur Unfallzeit ging dort ein wolkenbruchartiger Regen nieder.


Insgesamt 29 Autos beteiligt

Nach einer ersten Bilanz der Polizei waren gegen 17.00 Uhr während eines Wolkenbruchs zwei Autos zwischen den Anschlussstellen Adelzhausen und Odelzhausen ineinander gekracht. Daraufhin ereigneten sich auf einer Länge von etwa 150 Metern mehrere weitere Auffahrunfälle. Insgesamt seien 29 Autos beteiligt gewesen. Entgegen ersten Angaben der Polizei waren keine Lastwagen oder Omnibusse in die Unfallserie verwickelt.

Ein großes Aufgebot an Ärzten und Sanitätern behandelte die Verletzten noch an der Unfallstelle. 27 Personen seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, schilderte ein Polizeisprecher am Unfallort. Der Beamte rechnete damit, dass jedoch nur wenige von ihnen stationär in den Kliniken bleiben müssen.


Sperrung bis in die Abendstunden

"Man darf sich das nicht so vorstellen, dass 29 Autos ineinander verkeilt sind", sagte der Sprecher. Es handle sich vielmehr um mehrere einzelne Unfälle, "wie das halt so ist, wenn auf einen Unfall mehrere weitere folgen". Der Beamte konnte zunächst nicht sagen, ob der starke Regen die Unfallserie begünstigte.

Polizei und Rettungsorganisationen waren mit zahlreichen Kräften am Unfallort. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Die Autobahn blieb Richtung München bis in den Abend gesperrt. Die Höhe des entstandenen Schadens stand zunächst nicht fest.