Washington
Weihnachten

Lehrerin enttarnt Weihnachtsmann vor Erstklässlern als Lüge - jetzt darf sie nicht mehr unterrichten

Eine Vertretungslehrerin hat in einer Grundschule in den USA für reihenweise fassungslose Kindergesichter gesorgt. Sie erklärte den Erstklässern nämlich eiskalt, dass es Santa Claus nicht gibt - genausowenig wie Wichtel, Elfen, den Osterhasen oder die Zahnfee.
Artikel drucken Artikel einbetten
Liebe Kinder, übrigens: Den Weihnachtsmann gibt es nicht. Eine Vertretungslehrerin hat in den USA für Fassungslosigkeit in einer Grundschule gesorgt. Symbolfoto: Markus Scholz/dpa
Liebe Kinder, übrigens: Den Weihnachtsmann gibt es nicht. Eine Vertretungslehrerin hat in den USA für Fassungslosigkeit in einer Grundschule gesorgt. Symbolfoto: Markus Scholz/dpa

Eine Lehrerin in den USA hat den Weihnachtsmann vor einer Gruppe Erstklässler als Lüge enttarnt und darf deshalb nicht mehr an der Schule unterrichten. Berichten zufolge war die Lehrerin an der Grundschule im Staat New Jersey als Vertretung im Einsatz und erklärte den Kindern, dass es "Santa Claus" nicht wirklich gebe. Auf Nachfragen erklärte sie auch noch den Osterhasen, die Zahnfee, einen Weihnachtselfen sowie Glück spendende Wichtel für erfunden.

Eltern müssen Schaden zu Hause begrenzen

"Als vierfacher Vater ist mir wirklich bewusst, wie heikel diese Ankündigung ist", sagte Schulleiter Michael Raj der Webseite "NJ.com" zufolge. Auch Schulbezirksleiterin Rene Rovtar zeigte sich "besorgt und entmutigt". "Das kindliche Staunen im Zusammenhang mit den Feiertagen und Traditionen liegt mir persönlich besonders am Herzen", teilte Rovtar demnach mit. Viele Eltern hätten anschließend versucht, den Schaden zu Hause zu begrenzen, sagte eine Mutter.

Die Lehrerin dürfe in dem Schulbezirk, wo sie seit mehreren Jahren im Einsatz war, künftig nicht mehr unterrichten, berichtete "NJ.com".