Hunde schleichen gerne um den Grill herum, sobald sie Würstchen oder Steaks riechen. Nicht nur die Hitze des Grills kann für die Tiere gefährlich werden. Halter sollten hart bleiben und ihrem Vierbeiner keine Reste zu fressen geben, rät der Bund deutscher Tierfreunde.



Tödliche Entzündungen

Vor allem Geflügelknochen können für Hunde gefährlich sein: Knochensplitter können die Darmwände wie Nägel durchbohren und Futterreste in den Bauch eindringen. Die Folge sind tödliche Entzündungen. Scharf gewürzte Grillteile sind außerdem schwer verdaulich für Tiere.

Haben Hunde versehentlich eine größere Menge an Knochen oder Grillfleisch gefressen, sollten Besitzer sie genau beobachten. Erbrechen sich die Tiere oder bekommen Durchfälle, müssen sie sofort zum Tierarzt.

Ist das Fleisch noch nicht gegrillt und roh, darf der Hund auch davon auf keinen Fall etwas abbekommen. Denn im rohen oder halbgaren Fleisch stecken die Aujeszky-Viren, die bei Hunden zur Pseudotollwut führen kann - und das endet für Hunde immer tödlich.



Kein Alkohol für den Hund

Auch wenn es bei der Grillparty lustig erscheint, dem Hund ein Schluck seines Bieres zu geben, ist das äußerst gefährlich. Bereits wenige Schlucke können zu Atemnot, Erbrechen oder Koordinationsstörungen führen. Auch Durchfall, Fieber und Krampfanfälle könnten die Folge sein. Denn der Körper des Hundes kann das Lebergift sehr schlecht verarbeiten.

dpa, ans