Kein Wunder, dass angesichts dieses Szenarios immer weniger junge Leute bereit sind, den elterlichen Hof zu übernehmen. Schon gar nicht im Nebenerwerb. Weshalb sich besonders in Franken mit seinem hohen Nebenerwerbsanteil die Struktur der Landwirtschaft in den nächsten Jahren deutlich verändern dürfte.

Auch der sogenannte bäuerliche Familienbetrieb wird dann dank technischer Möglichkeiten zusehends in industrielle Dimensionen vorstoßen. Einzelne Nebenerwerbslandwirte bearbeiten heute bereits Betriebe mit einer Größe von über 100 Hektar. Im Nebenerwerb wohlgemerkt! Wie sieht da die landwirtschaftliche Vision für Franken aus? Immer weniger, aber immer größere Vollerwerbsbetriebe. Mit 200, 300 Hektar und mehr. Eben der ganz normale Wahnsinn.