Saarbrücken
Musiktheater

Gefeierte "Rosenkavalier"-Premiere erinnert an Coburg

Die Komödie für Musik "Der Rosenkavalier" mit Musik von Richard Strauss feierte Premiere am Staatstheater Saarbrücken
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Anno 2019:_"Rosenkavalier" am Staatstheater Saarbrücken in der Neuinszenierung von Jakob Peters-Messer.Foto: Martin Kaufhold
Anno 2019:_"Rosenkavalier" am Staatstheater Saarbrücken in der Neuinszenierung von Jakob Peters-Messer.Foto: Martin Kaufhold
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Wie sich die Bilder gleichen - und am Ende doch nicht identisch sind. Wer vor rund drei Jahren die "Rosenkavalier"-Neuinszenierung von Jakob Peters-Messer am Landestheater erlebte, dürfte sich auch beim neuen "Rosenkavalier" am Staatstheater Saarbrücken bestens zurecht finden.

Kein Wunder, schließlich hatte Staatsintendant Bodo Busse für diese Produktion das gleiche Regie- und Ausstattungsteam verpflichtet wie weiland am Landestheater Coburg. Markus Meyers Bühnenbild mit Schwarz-Weiß-Kontrasten und silbrigem Hintergrund wirkt jedenfalls wie eine Replik des Coburger Bühnenbildes - freilich mit manchen feinen Unterschieden. Das morbide Element wirkt noch verstärkt, drängt in einigen Szenen geradezu bedrohlich ins Bild. Für die Neuinszenierung am Staatstheater gab es ein dickes Lob in der "Saarbrücker Zeitung".

Die Premierenbesprechung spricht von einem Rundumvergnügen und lobt fantastische Stimmen und ein glänzendes Orchester. Ein Extra-Lob verdient sich im Ensemble die junge Sopranistin Marie Smolka als Sophie, die von 2010 bis 2013 Ensemblemitglied des Landestheaters Coburg war.

Dass Coburgs ehemaliger und amtierender Saarbrücker Intendant Bodo Busse ein besonderes Faible für den "Rosenkavalier" hat, ist auch im Programmheft sichtbar. Dort hat Busse höchstselbst eine Beitrag verfasst zum Thema "Spuren des Vergänglichen". Die Besprechung der Coburger "Rosenkavalier"-Premiere 2016 finden Siehier

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