"Ich habe das schlecht gespielt. Ihr verdient eine bessere Version", rief er den 55 000 Besuchern zu. Dann setzte er mit seiner Gitarre neu an.

Bei nasskaltem Wetter hielt sich die Stimmung der Fans in Grenzen. Manche waren mit Wintermütze und Schal angereist, andere froren im Minirock. "Den scheiß Regen haben wir in Großbritannien auch", sagte Chris Martin. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden war der Auftritt der Britpopper im Dauerregen zu Ende.

Vor Beginn des Konzerts hatte es Ärger um Einschränkungen für Fotografen gegeben. Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) warf den Veranstaltern vor, die Bildberichterstattung massiv zu behindern und das Urheberrecht zu missachten. Der BJV-Vorsitzende Wolfgang Stöckel forderte die Medien auf, aus Protest auf eine Berichterstattung zu verzichten.

In den nächsten beiden Wochen treten Coldplay noch in Leipzig (14. September, Red Bull Arena) und Hannover (22. September, AWD-Arena) auf.