Die Deutsche Krebshilfe führt Rauchern nicht nur die gesundheitlichen, sondern auch die ökologischen Folgen des Rauchens vor Augen. "Die Auswirkungen durch Urwald-Rodungen, Monokulturanbau, Überdüngung und Pestizideinsatz belasten nicht nur die Menschen in den Anbauländern, sondern auch das weltweite Klima", sagte Katrin Schaller von der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) vor dem Weltnichtrauchertag am 31. Mai.

Zudem sei in den Tabakanbauländern Kinderarbeit verbreitet und der Schutz der Arbeiter vor Pestiziden und Nikotin oft unzureichend, heißt es in einer Mitteilung der Krebshilfe. Die Produktion und Entsorgung von Tabakprodukten verursache weltweit enorme Abfallmengen, darunter 300 000 Tonnen nikotinhaltiger Abfall und etwa 200 000 Tonnen Chemieabfall.