Köln
Bizarrer Notfall

Köln: Mann krabbelt in Gully und bleibt stecken - dünner Feuerwehrmann wird zum Retter in der Not

In Köln ist ein junger Mann in einen Abwasserkanal gekrochen und darin steckengeblieben. Mit Hilferufen machte er auf seine missliche Lage aufmerksam. Er konnte schließlich von der Feuerwehr aus dem Gully befreit werden.
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In Köln musste die Feuerwehr einem jungen Mann zu Hilfe eilen, der in einem Gully steckengeblieben war. Foto: Feuerwehr Köln / dpa
In Köln musste die Feuerwehr einem jungen Mann zu Hilfe eilen, der in einem Gully steckengeblieben war. Foto: Feuerwehr Köln / dpa

Bizarrer Notfall in Köln: Mann bleibt in Abwasserkanal stecken und muss von Feuerwehr gerettet werden. Die Kölner Feuerwehr befreite am Mittwoch (25. September 2019) einen jungen Mann, der in einem nur rund 40 Zentimeter breiten Gully steckengeblieben war.

Mann bleibt in Gully stecken und schreit um Hilfe

Der Mann war im Stadtteil Porz in den etwa fünf Meter unter der Straße liegenden Kanal gekrabbelt. und nach etwa zehn Metern stecken geblieben, wie die Feuerwehr mitteilte. Mit Hilfeschreien habe der Mann dann auf sich aufmerksam gemacht.

Wann, wie und weshalb der Mann in den Kanal kroch, ist bislang unklar. Auch zum Alter des "Pechvogels" machte die Feuerwehr keine Angaben. Der Mann kam nach der Rettung in ein Krankenhaus und konnte noch nicht befragt werden.

Feuerwehr spricht von "extrem spektakulärer" Rettung

Der Kanaldeckel sei geschlossen gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Rettung sei "extrem spektakulär" gewesen. Die Feuerwehr dichtete demnach zunächst den Abwasserkanal ab. "Darüber hinaus wurden die direkten Anlieger aufgefordert, jegliche Abwassereinleitung in den Kanal zu stoppen", so die Feuerwehr.

Schmaler Feuerwehrmann als Retter in der Not

Ein eher schmaler Feuerwehrmann sei anschließend an den Füßen gesichert in den Abwasserkanal gekrochen, um dem eingeklemmten Mann eine Schlinge um die Füße zu legen. Mit einer elektrischen Seilwinde wurden der Retter und der Eingeklemmte schließlich aus dem Rohr gezogen.

Auch im mittelfränkischen Gunzenhausen musste die Feuerwehr ausrücken. Dort war am Mittwoch (25. September 2019) ein Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Zwei Menschen zogen sich dabei eine Rauchgasvergiftung zu. Ein Bewohner musste von der Feuerwehr mit einer Drehleiter in Sicherheit gebracht werden.