Ein 15-Jähriger hatte nach ersten Ermittlungen der Polizei am Montag im Klassenzimmer einer Realschule in Baden-Württemberg einen Böller in seiner Hand angezündet. Offenbar explodierte dieser, bevor er ihn aus dem Raum ins Freie werfen konnte, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte.

Der Junge kam mit schweren Verletzungen an der Hand ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen könnte er mehrere Finger verloren haben. Lebensgefahr bestand aber nicht.

Schüler erlitten Knalltrauma

Von den 22 Schülern der neunten Realschulklasse erlitten 12 Jungen und Mädchen ein Knalltrauma. Eine Schülerin kam mit Augenproblemen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt unter anderem, ob es sich um einen verbotenen Böller handelte.

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