Berlin
Messe

Internationale Funkausstellung (IFA) startet

Vielen ist die heute startende Internationale Funkausstellung (IFA) als Vorstellungsort für Neuheiten im Bereich Fernsehen, Kamera und Handys bekannt. Intelligente Gebrauchsgegenstände des Haushalts ("SmartHome") gewinnen jedoch an Bedeutung.
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Foto: Rainer Jensen/dpa
Foto: Rainer Jensen/dpa
Am heutigen 5. September beginnt die 54. Internationale Funkausstellung in Berlin. Das Messegelände ist für Besucher bis 10. September täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Während smarte Gebrauchsgegenstände im Haushalt im vorherigen Jahr noch nicht so stark vertreten waren, sorgt die zunehmende Vernetzung verschiedenster elektronischer Geräte für einen Bedeutungsgewinn.


 

Staubsaugerroboter überwachen neben der eigentlichen Arbeit das Zuhause des Besitzers und senden Bilder an die E-Mail-Adresse des Hausherrn, wenn der eingebaute Bewegungssensor etwas Ungewöhnliches wahrnimmt. Natürlich kann man sich bei dem einen oder anderen Modell auch über das eigene Smartphone in die Kamera einklinken, um nach dem Rechten zu sehen. Diese Technologien lassen sich unter dem Schlagwort "eHome" oder "SmartHome" zusammenfassen.

Fans von Apple werden auch heuer keinen eigenen Stand des Herstellers vorfinden. Das neue iPhone 6 wird nicht in Berlin sondern am 9. September am Firmensitz in Cupertino vorgestellt. Lediglich Zubehörhersteller präsentieren ihre Produkte in der so genannten "i-Zone".

Während Apple am genannten Termin wahrscheinlich auch seine erste Smartwatch vorstellen wird, können die Exemplare anderer Hersteller bei der IFA begutachtet werden. Asus, Motorola, Samsung, Sony und LG werden voraussichtlich ihre intelligenten Armbanduhren vorstellen.


 

LG soll angeblich auch mit einem gekrümmten 34-Zoll-Display auf der IFA aufwarten. Es soll laut LG der erste gekrümmte Bildschirm im 21:9-Format sein. Gekrümmt sind auch die Fernseher. Sie gelten laut Computer-Bild als der letzte Schrei. Für den kleineren Geldbeutel sollen jedoch auch normalgeformte hochauflösende UHD-TV-Geräte vorgestellt werden.

Ein weiteres Produkt mit besonderen Merkmalen ist das neue Sony Xperia Z3, das wie Vorgängermodelle mit Wasserdichte wirbt. Es soll angeblich bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern 30 Minuten in Süßwasser verweilen können. Getrübt wird das Ganze allerdings durch eine überdurchschnittliche Zahl an gemeldeten Wasserschäden beim Vorgänger Xperia Z, wie das Portal AndroidPit beim Reparaturdienst Fixxoo herausgefunden hat.