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Instagram bekommt Altersbeschränkung: Ab sofort Mindestalter von 13 Jahren

Instagram baut seinen Jugendschutz-Aspekt weiter aus: Nachdem das Unternehmen laut eigenen Angaben immer bestrebt sei, die Nutzererfahrung stetig zu verbessern, hält nun eine Altersbeschränkung Einzug.
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Facebook-Tochter Instagram will Daten- und Jugendschutz ausbauen. Im Zuge dessen bekommt Instagram nun ein Mindestalter um von den Usern genutzt werden zu können. Symbolfoto: Aleksei/Adobe Stock
Facebook-Tochter Instagram will Daten- und Jugendschutz ausbauen. Im Zuge dessen bekommt Instagram nun ein Mindestalter um von den Usern genutzt werden zu können. Symbolfoto: Aleksei/Adobe Stock

Instagram bekommt ab sofort eine Altersbeschränkung. Am 4. Dezember 2019 kündigte die Facebook-Tochterfirma in einer Pressemitteilung an, zukünftig beim Erstellen von Konten den Nutzer nach seinem Geburtsdatum zu fragen. In den aktualisierten Nutzungsbedingungen des Unternehmens ist ab sofort hinterlegt, dass Nutzer ein Mindestalter von 13 Jahren haben müssen, um Instagram ohne Einschränkungen weiter nutzen zu können.

Abfrage des Geburtsdatums ein "logischer Schritt"

Wie das Unternehmen selbst angibt, sei diese Maßnahme ein richtiger Schritt um "den Schutz junger Menschen zu gewährleisten und insgesamt mehr altersgerechte Erfahrungen zu ermöglichen". Der angegebene Geburtstag wird jedoch nicht für andere Besucher sichtbar sein, nur für den Nutzer selbst. Sollte man sein Instagram-Konto mit seinem Facebook-Account verknüpfen, würde das Geburtsdatum des Facebook-Accounts übernommen.

Altersprüfung in Instagram für personalisierte Werbung?

Instagram war bereits in der Vergangenheit wiederholt in die Kritik von Jugendschutzorganisationen geraten. Instagram habe z. T. Glücksspiel oder Werbung für Verhütungsmittel minderjährigen Nutzern angezeigt. Dem möchte das Unternehmen nun durch die Altersabfrage vorbeugen. Allerdings wird das Alter nicht mittels Ausweis oder ähnlichem verifiziert. Stattdessen geht das Unternehmen davon aus, dass die Benutzer bei der Altersangabe ehrlich sind. Darüber hinaus gebe es noch erste Überlegungen das Alter zusätzlich mittels künstlicher Intelligenz zu ermitteln und zu verifizieren. Dafür soll eine Software die erstellten Beiträge, Kommentare unter den Fotos und die verwendeten Hashtags eines Kontos analysieren. Diese Methode sei aber noch nicht zuverlässig genug, als dass man sich darauf verlassen könne, wie das Unternehmen weiter erklärt. Deswegen sei man noch immer auf die Angaben der Nutzer angewiesen.

Messaging-Unternehmen will eine Stärkung der Privatsphäre

In den nächsten Monaten sollen weitere Schritte unternommen werden, um die Privatsphäre der Mitglieder zu verbessern. So soll man zukünftig die Möglichkeit erhalten, zu kontrollieren, von wem man direkte Nachrichten über Instagram bekommen kann.