Bamberg
Facebook

Was nicht ins Profil gehört

Facebook ist das beliebteste soziale Netzwerk, aber auch vermehrt Anlaufstelle für Betrüger, Stalker und selbst Einbrecher. Dabei lässt sich mit einigen Tipps schon ein deutliches Plus an Sicherheit erreichen.
Facebook Privatsphäre
Die Einstellungen zur Privatsphäre sollte jeder Facebook-Nutzer unbedingt prüfen.
Anlaufstelle Nummer 1, um Facebook ein wenig sicherer zu machen, sind die Privatsphären-Einstellungen, bei Desktop-Nutzung zu finden unter dem kleinen Pfeil oben rechts und dem Eintrag „Einstellungen“. Sinnvoll ist zum Beispiel, „zukünftige Beiträge“ nur Freunden zu zeigen. Beim Verfassen eines Postings kann diese Einstellung aber jeweils geändert werden, wenn doch einmal ein Beitrag öffentlich sein soll. Wichtig: Fotos aus dem Urlaub, am besten noch mit einem Hinweis, bis wann er dauert, haben nichts in der öffentlichen Chronik zu suchen!

Beziehungsstatus? Single!
Wer bei Facebook nach Nutzern sucht, kann dies auch über E-Mail-Adresse und Telefonnummer erledigen. Ob man so gefunden werden möchte, wird ebenfalls in den Privatsphären-Einstellungen definiert. Apropos Telefonnummer: Wurde eine solche bei Facebook hinterlegt, sollte sie niemals öffentlich zu sehen sein. Im eigenen Profil ist dies dadurch erkennbar, dass neben der Nummer ein Schloss angezeigt wird. Ähnliches gilt für die E-Mail-Adresse – die für Facebook ohnehin überflüssig ist. Denn Nutzer können sich gegenseitig per Chatnachricht kontaktieren.

Ebenfalls nichts auf Facebook hat im privaten Profil die Adresse zu suchen – sie könnte eine Einladung an Einbrecher sein. Und eine Masche, die gerade im Trend zu liegen scheint: Betrüger sprechen gezielt Nutzer an, die ihren Beziehungsstatus gerade wieder auf Single geändert haben.

Der Technik-Michel meint:
Immer wieder überrascht es mich, dass viele Facebook-Nutzer nach wie vor eine vollkommen offene Chronik haben. Das meint: Auch wenn ich nicht mit ihnen befreundet bin, kann ich doch alle Beiträge und viele private Informationen einsehen. Das muss nicht sein – Facebook sollte so konfiguriert werden, dass nur „Freunde“ diese Informationen sehen können. Öffentlich genügen der Name und gegebenenfalls das Profilbild.
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