Bamberg
Sprachassistenten

Tipps und Tricks für Apples Siri

Sie gelten als einer der großen Trends für die Zukunft: Geht es nach den Herstellern, nutzen wir bald vermehrt Sprachassistenten, und tippen im Gegenzug immer weniger Texte und Befehle in unsere Geräte. Daher habe ich mir angeschaut, was Siri, installiert auf zahlreichen Apple-Produkten, so kann.
Siri
Viele Suchanfragen beantwortet Siri direkt mit einer Sprachausgabe (siehe Text oben im Bild) und zeigt zusätzliche Informationen an.
Wer ein iPhone oder iPad sein Eigen nennt, aktiviert die Sprachassistentin Siri einfach mit einem langen Druck auf die Hometaste. Ähnlich wie Google Now lässt sich Siri auch direkt per Sprachbefehl starten. Das funktioniert mit den Worten „Hey Siri“ auf den aktuellen iPhone-Modellen 6s, 6s Plus und SE sowie beim neuen iPad Pro. Andere Geräte müssen dazu an einer Steckdose angeschlossen sein.

Im Gegensatz zu Google Now erlaubt Siri nicht nur typische Befehle, wie sie auf Smartphones und Tablets Sinn machen, sondern regelrechten Smalltalk. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Kommandos, mit denen sich die Nutzung von iPhone und iPad komfortabel ergänzen lässt – und auch witzige Spracheingaben, mit denen Siri ein bisschen herausgefordert wird. Kann Siri einen Sprachbefehl nicht mit Sprache beantworten, erfolgt eine Weiterleitung zur Internetsuche.

Alarme und Erinnerungen: „Wecke mit in zwei Stunden“, „Wecke mit um 7.30 Uhr“, „Erinnere mich in 15 Minuten an die Pizza“, „Notiz: Morgen einkaufen gehen“, „Welche Termine habe ich morgen?“

Anrufe und Nachrichten: „Rufe Manuela an“, „Wahlwiederholung“, „Sende eine Nachricht an Manuela“, „Zeige alle E-Mails mit dem Betreff …“, „Zeige mir neue E-Mails von Manuela“

Wetter: „Wie wird das Wetter morgen?“

Apps: „Öffne Safari“, „Zeige mir eine Karte von Bamberg“, „Wo ist das nächste Kino?“, „Berechne eine Route nach Nürnberg“, „Schreibe auf Facebook: …“

Systemeinstellungen: „Schalte den Flugmodus an“, „Mach den Bildschirm ganz hell“

Klassische Suchanfragen: „Wer ist momentan Bundeskanzler“, „Wie viele Einwohner hat München?“, „Öffne www.infranken.de“

Mit Siri lassen sich aber auch Gespräche führen – über den Sinn ihrer Existenz, über sich selbst und mehr. Einige Beispiele: „Wo kommst du her?“, „Warum ist die Banane krumm?“, „Ich muss eine Leiche verstecken“, „Willst du mich heiraten?“, „Du bist doof!“, „Siri, warum bin ich auf der Welt?“, „Siri, sag was Schmutziges!“, Siri, mach die Beatbox“, „Spieglein, Spieglein, an der Wand, er ist die Schönste im ganzen Land?“, „Test, Test!“

Der Technik-Michel meint:
Apples Siri ist, wenn man so will, der älteste Sprachassistent und wir im Herbst immerhin schon fünf Jahre alt. Am Anfang konnte Siri noch nicht viel, heute sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Dass Siri zu Höherem berufen ist, wird schnell klar: Apple integriert Siri künftig auch in macOS, dem Desktop- und Notebook-Betriebssystem aus eigenem Hause. Wie bei allen derartigen Diensten gilt auch für Siri: Über die persönlichen Vorlieben werden fleißig Daten gesammelt. Die braucht Apple auch, damit Siri funktioniert und immer besser wird. Wer da nicht mitmachen möchte, sollte Sprachassistenten generell kritisch gegenüberstehen.