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Schnelle Verfallszeiten bei der Apple Watch?

Wir kennen das ja: Oft dauert es nicht einmal ein Jahr, bis das aktuelle Smartphone vom Hersteller durch einen Nachfolger abgelöst wird. Ähnliche Technik bleibt von den schnellen Produktzyklen ebenfalls nicht verschont, so auch wohl die Apple Watch.
Apple Watch
Die Apple Watch kommt in verschiedenen Editionen. Bild: Apple
Seit April 2015 gibt es die Apple Watch, das erste wirklich neue Apple-Produkt seit einigen Jahren. Offizielle Verkaufszahlen zum ersten Modell gibt es zwar nicht, angeblich sollen aber bereits über sieben Millionen Exemplare den Besitzer gewechselt haben. Nun gibt es erste Gerüchte, dass Apple seine Smartwatch genauso oft aktualisieren könnte wie es beim iPhone der Fall ist – nämlich einmal pro Jahr.

Die zweite Ausgabe der Apple Watch ist demnach für Juni 2016 geplant. Barry Lam, Vorsitzender des Apple-Zulieferers Quanta, sagte kürzlich bereits, die Apple Watch 2 würde vermutlich im zweiten Quartal 2016 erscheinen – was dem Gerücht natürlich in die Karten spielt. Eine Stellungnahme von Apple gibt es natürlich dazu nicht, der Konzern hält sich allgemein bei Terminen seiner Produkte bedeckt. Lam sagte weiter, dass eine zweite Apple Watch wohl gesteigerte Verkaufszahlen mit sich bringen würde, da durch die vermutlich verbesserte Hard- und Software mehr Menschen zum Kauf anregen könnte.

Der Technik-Michel meint:
Die erste Apple Watch leidet noch unter so manchen Kinderkrankheiten. Klar, Produkte werden im Regelfall mit der Zeit immer besser, sei es durch Updates oder eben durch komplett neue Versionen. Dass Smartphones ein Verfallprodukt sind, daran haben sich viele Käufer bereits gewöhnt. Neu ist aber, dass das auch die Armbanduhr betrifft. Und so kommen für jemanden, der immer auf dem aktuellen Stand sein möchte, schnell pro Jahr für Smartphone und Uhr weit über 1.000 Euro zusammen. Und die meisten Technik-affinen haben dann auch noch ein Tablet. Aber hier scheinen die Kunden gelernt zu haben: Es muss nicht immer das neueste Modell sein. Das zeigen die Verkaufszahlen. Bleibt die Frage, ob das bei den Smartwatches ebenso laufen wird.
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