Bamberg
Digitale Bilderrahmen

Kaufberatung: Fotos optimal anzeigen

In vielen Haushalten hängt auch heute noch die klassische Fotowand mit den Bildern von Familie und Freunden. Seitdem Fotos digital entstehen, gibt es auch digitale Bilderrahmen. Was ist bei der Auswahl zu beachten?
Braun DigiFrame
Digitale Bilderrahmen gibt es wie Sand am mehr. Wichtig also, sich vor dem Kauf ein paar Gedanken zu machen. Bild: Braun
Die Fotowand im Haus hat einen riesigen Vorteil: Bilder sieht man immer, auch unbewusst. Bei den typischen Digitalfotos, die massenweise entstehen und dann auf der Festplatte des Computers abgespeichert werden, ist das nicht so. Man muss sie bewusst anschauen – und oft versauern selbst die besten Bilder dann auf dem PC. Das muss nicht sein – digitale Bilderrahmen schaffen hier Abhilfe. Dennoch kann man beim Kauf viel falsch machen. Die wichtigsten Punkte, die beachtet werden sollten.

1. Auflösung
Je nach Größe des Bilderrahmens sollte die Auflösung, mit der das Display Bilder anzeigen kann, auch wachsen. Weniger als 1.024 Pixel auf der längeren Seite des Fotos sollten es nicht sein, auch wenn so manches günstige Angebot hier sofort aus der Liste fällt. Denn ansonsten sieht das menschliche Auge auch Pixel, wenn es Abstand einhält und nicht mit der Nase am Bild klebt. Das zweite wichtige Kriterium ist natürlich die Größe selbst – die meisten Bilderrahmen gibt es ab 7 oder 8 Zoll Diagonale.

2. Format
Während unsere Monitore und Fernseher längst auf ein 16:9-Format gewechselt haben, ist das bei Fotos nicht unbedingt der Fall. Zwar schießen viele Smartphone-Kameras solche Bilder in der Standardeinstellung, bei Digitalkameras ist das aber nicht automatisch der Fall. Daher haben die meisten Digitalfotos ein 4:3- oder 3:2-Format – und danach sollte sich auch der Bilderrahmen richten. Denn ansonsten müssen die Fotos vorher aufwändig bearbeitet werden, oder es fällt ein Teil des Fotos bei der Anzeige weg. Für alle Rahmen gilt: Fotos sollten möglichst entweder im Hoch- oder im Querformat vorliegen, damit auch möglichst viel von ihnen zu sehen ist.

3. USB und SD-Karte
Gut ist, wenn sich der Bilderrahmen nicht nur per USB-Kabel mit Fotos bespielen lässt, sondern auch per SD-Karte. Denn dann kann mal schnell gewechselt werden, schnell mal die Karte aus der Kamera direkt in den Bilderrahmen wandern. Natürlich gibt es bei teureren Geräten noch mehr Möglichkeiten, etwa über das Netzwerk oder das Internet. Diese Bilderrahmen nutzen dann das heimische WLAN und zeigen Bilder aus einer Online-Fotogalerie oder aus sozialen Netzwerken wie Facebook an. Bei manchen Modellen hat der Rahmen eine eigene E-Mail-Adresse, so dass er von unterwegs, von Freunden oder von anderen Familienmitgliedern „befüllt“ werden kann.

4. Funktionen
Viele Bilderrahmen können mehr als nur Fotos darstellen. Videos sind bei manchen Herstellern längst selbstverständlich, auch 3D-Fotos können bei einigen Modellen angezeigt werden. Ob solche Zusatzoptionen Sinn machen, muss jeder für sich entscheiden. Gut ist aber auf jeden Fall eine zusätzliche Fernbedienung, um den Bilderrahmen einfach bedienen zu können. Und: Eine eingebaute Zeituhr spart Strom – denn mitten in der Nacht muss das Gerät ja nicht laufen.

Fazit
Einen preislichen Richtwert für einen guten Bilderrahmen anzugeben, ist kaum möglich. Ab etwa 60 Euro sind Modelle zu haben, die auch von Design und Verarbeitung überzeugen. Wer aber lange Spaß an seinem Gerät haben möchte und Wert auf Zusatzfunktionen legt, sollte mit mindestens 100 Euro planen. Teurer wird es insbesondere dann, wenn die Auflösung steigt.
Verwandte Artikel