Bamberg
Katzenbesuch

Katzenleben - der Blog: Eindringling Sunny

Vier Jahre war Kater Sunny bei Isabella Gröger. Dann vier weitere Jahre fort. Jetzt kommt er öfter zu Besuch in Bamberg. Sehr zum Missfallen der Kaiserin. Cherry hingegen versteht sich gut mit ihm.
Foto: Isabella Gröger
Foto: Isabella Gröger
Was will jetzt dieser grau getigerte Kater schon wieder hier! Hockt auf dem Fensterbrett und glotzt mich - mich die Kaiserin - blöd an. Na warte, jetzt geb ich dir's aber. Ein gezielter Sprung meinerseits, Pfote ab und - Auuuua - ich hab vergessen, dass ja die Fensterscheibe dazwischen ist. Mist. Und so was muss mir passieren. Schnell umschauen ob Cherry es sieht. Puh, Katzengott sei Dank, nein.

Das wär' ein gefundenes Fressen für ihn gewesen, wie man so schön sagt. Es reicht schon, dass Sunny jetzt triumphiert. Fauch, Knurr, Miauuuu und da ist sie schon: Frauchen! Im Schlepptau auch noch Cherry. Oje das verheißt nichts Gutes. Ich wage noch ein freundliches Miau, hilft mir aber auch nicht mehr.

Unsanft setzt sie mich auf den Küchenboden. "Sag mal, du kennst doch Sunny, was soll das also?!" Sch... denk ich, jetzt bloß einen guten Abgang machen (wegen Cherry). Kopf hoch, Schwanz hoch und hoheitsvoll an diesem feist grinsenden dicken Kater vorbei. Uff geschafft - nichts wie weg.

So, aber jetzt in den Garten. Da wart' ich bis Frauchen Sunny gefüttert hat. Und wenn er nun an mir vorbei schleichen will, da pack' ich ihn mir. Argh! Oh der doofe Cherry kommt - und nun. Ach ich tu so, wie wenn ich kein Wässerchen trüben könnte. Leg mich ins Gras, als ob ich nichts anderes wollte und wart ab. Sunny ist sowieso etwas gestört. Seine Devise: nur kein Stress. Cherry versteckt sich gerade und wartet auf Sunny.

Komisch irgendwie verstehen die zwei sich. Aber Cherry jagt ihn trotzdem (oder soll das Fangen-Spielen sein?). So wie Cherry oft tickt weiß man das nie. Und da geht die Jagd schon los. Beide hintereinander zum Garten raus. Super, Gähn, jetzt hab ich Ruh', so wie es sich die Kaiserin wünscht.

Miau Eure Sissi