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Handwerker-Suche und Flash-Aus

Klar, „Fliesenleger“ und „Bamberg“ lassen sich natürlich als Suchbegriffe in eine Suchmaschine eingeben. Besser ist aber eine Datenbank – und eine solche möchte Google nun etablieren. Start ist zunächst in den USA. Außerdem sagt Google „Flash“ den Kampf an.
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Flash ist am Ende. Google will die vor allem noch auf Desktop-PCs verbreitete Technik nun in seinem Browser blockieren. Außerdem etabliert Google ein Handwerkerportal. Bild: Google
Die Sucheingabe „Fliesenleger“ und „Bamberg“ könnte damit bald nicht nur unsortierte Ergebnisse ausspucken, sondern eine Liste mit lokalen Handwerkern inklusive Telefonnummer und Kundenbewertung. Umsonst ist der Service natürlich nicht – er ist Teil des Google AdWords-Programm, mit dem sich Unternehmen Werbeplätze oder bessere Suchergebnisse einkaufen können. Wer zahlt, wird demnach weiter oben in der Liste erscheinen. Hintergrund des neuen Angebotes ist, dass viele Internetnutzer nicht lange suchen, sondern Informationen so schnell wie möglich erhalten möchten. Google tritt damit in direkte Konkurrenz zu typischen Unternehmensverzeichnissen, die es auch in Deutschland mehrfach gibt.

Flash ist am Ende
Ein ganz anderes Thema dürfte Adobe nicht gefallen: Mit Google verabschiedet sich ein weiteres großes Internetunternehmen von der Webtechnologie Flash, die vor allem noch zum Anzeigen von Videos oder Werbeanzeigen zum Einsatz kommt. Flash hatte in den vergangenen Jahren vermehrt durch Sicherheitslücken auf sich aufmerksam gemacht, außerdem sind mit Flash programmierte Webseiten oft auf mobilen Geräten wie Smartphones nicht darstellbar.

Nachdem nun auch Googles Chrome-Browser Flash blockiert, steht die Technologie vor dem Aus. Einen Nachfolger gibt es allerdings schon seit Jahren – YouTube beispielsweise setzt bereits komplett auf HTML 5. Im Gegensatz zu Flash benötigt HTML 5 kein eigenes Plugin für den Browser, um zu funktionieren.