Bamberg
Navi-Apps

Gut ankommen mit dem Smartphone

Sie waren einer der großen Trends der 2000er-Jahre: Portable Navigationssysteme. Heute lohnt sich der Kauf kaum mehr, haben doch Smartphones diese Funktion übernommen. Fallstricke gibt es aber immer noch, wie die Stiftung Wartentest in ihrer aktuellen Ausgabe feststellt.
Tom Tom Europa
De App TomTom Europa gibt es für Apple- und Android-Smartphones. Bild: TomTom
Ein großes Problem bei Navi-Apps auf dem Handy ist oftmals die Handhabung. Das fängt schon mit der richtigen Befestigung des Smartphones im Auto an. Mit dabei sein sollte unbedingt eine Stromversorgung über USB beziehungsweise den Zigarettenanzünder, denn sonst macht das Smartphone möglicherweise schon nach wenigen Stunden schlapp und fällt für die Kommunikation am Zielort aus.

Dass für Navi-Apps nicht viel Geld ausgegeben werden muss, beweisen laut Stiftung Warentest die kostenlosen Apps Google Maps, Here und Apple Karten. Alle liefern gute Ergebnisse ab, mit Here (das zu Nokia gehört) lässt sich sogar vollkommen offline navigieren, da die Karten zu Hause im WLAN auf dem Smartphone gespeichert werden können. Somit taugt Here auch als Offline-Lösung beim Wandern in den Bergen. Die beste Leistung brachte aber Tom Tom Europa, die App kostet allerdings auch 60 Euro. Außerdem ergaben sich Unterschiede zwischen Apple- und Android-Smartphones. Windows-Nutzer haben deutlich weniger Auswahl, Handhabungs-Sieger ist hier Copilot Premium Europa. Nokias Here wird den Windows Phones allerdings vorinstalliert mitgeliefert, so dass der Kauf einer Zusatz-App eigentlich entfällt.

Der Technik-Michel meint:
Navi-Apps laufen den Navigationssystemen mehr und mehr den Rang ab. Wichtig ist, dass Navi-Apps eine gute Routendarstellung und eine einfache Bedienung mit großen Buttons mitbringen. Denn im Auto ist der Weg zum Display zumeist recht weit. Außerdem sollte das Display des Smartphones ausreichend dimensioniert sein.