Ebay

Gebühren steigen deutlich

Ebay gehört zu den Unternehmen, die seit „Anfang“ das Internet prägen und wurde schnell zum Feind der Anzeigenmärkte in Tageszeitungen und Anzeigenblättern. Nach und nach macht sich Ebay aber selbst überflüssig – wie nun mit einer Gebührenerhöhung.
Ebay
Das Auktionshaus Ebay wird für private Verkäufer immer uninteressanter. Bild: Ebay
Schon 2008 hatte das Onlineauktionshaus Ebay seine Gebühren deutlich angehoben – mit der Folge, dass immer weniger private Verkäufer ihre Artikel einstellten und Ebay zu dem wurde, was es heute ist – zum großen Teil eine Plattform für gewerbliche Händler. Damals erhöhte Ebay die Verkaufsprovision von 5 auf 8 Prozent bei Auktionen bis 50 Euro, zwischen 50 und 500 Euro fielen vier 4 Euro plus 5 Prozent an, darüber 26,50 Euro plus 2 Prozent.

Was damals schon für Aufregung sorgte, toppt Ebay seit heute: Für neu eingestellte Auktionen verlangt Ebay 10 Prozent Verkaufsprovision, neu ist auch, dass diese Provision auf die Gesamtsumme fällig wird, also inklusive der Versandkosten. Somit bleibt für den Verkäufer noch einmal deutlich weniger hängen. Immer berechnet wird auch eine Angebotsgebühr von 0,50 Euro – bislang konnten private Verkäufer bis zu 20 Auktionen monatlich ohne sie einstellen. Und: Gerne genutzte Zusatzfunktionen werden teurer, zum Beispiel die geplante Startzeit: Sie kostet nun 0,20 statt 0,10 Euro.

Der Technik-Michel meint:
Hm, Ebay. Ob das ein Schritt in die richtige Richtung ist? Das darf bezweifelt werden. Zumal die Konkurrenz mit dem kostenfreien Dienst „Ebay Kleinanzeigen“ im eigenen Hause sitzt. Aber vielleicht ist bald hier mit kostenlos ebenfalls Schluss – wer weiß …
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