Bamberg
Fitness-Apps

Runkeeper und Google Fit

In dieser Woche stehen im Blog Fitness- und Gesundheits-Apps auf dem Programm. Heute sind Runkeeper und Google Fit an der Reihe. Was können die Apps?
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Runkeeper
Die App Runkeeper eignet sich nicht nur zum Tracking für den Laufsport, auch viele andere Sportarten werden unterstützt. Bild: Google Play
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Ein Blick auf die Downloadzahlen in den App-Stores zeigt: Runkeeper und Google Fit (nur für Android) fristen eher ein Nischendasein. Obwohl in „Runkeeper“ „rennen“ steckt, sieht sich die App als Fitnesstracker auch für andere Sportarten. Ebenso ist es bei Google Fit. Beide Apps erlauben, sich Ziele zu setzen, an die per Benachrichtigung dann auf Wunsch auch erinnert wird.

Im Test funktionierte Runkeeper sehr zuverlässig. Wichtig ist, vor Beginn einer Aktivität auszuwählen, was nun ansteht. Während der Aktivität wechselt Runkeeper dann in einen Statusbildschirm, der den Kalorienverbrauch, die Geschwindigkeit sowie die Karte (per GPS) anzeigt. Wurde vorher eine Wunschdistanz angelegt, zeigt Runkeeper die verbleibenden Kilometer. Per Audio-Feedback kann die App alle fünf Minuten die wichtigsten Informationen über Kopfhörer ausgeben. Aufgrund der zahlreichen Funktionen ist die App aber nicht auf Anhieb intuitiv zu bedienen, sie erfordert schon eine gewisse Einarbeitungszeit. Sämtliche Daten werden mit dem Onlinekonto des Nutzers synchronisiert – und auch hier gibt es, wie bei Runtastic und Endomondo, einige Premium-Funktionen, die sich die Entwickler mit einem Monatsbeitrag von knapp zehn Euro vergüten lassen.  Diese, die sich an einer Hand abzählen lassen, sind aber nicht unbedingt notwendig, zumal die App auch schon in der kostenlosen Variante ohne Werbung kommt.

Google Fit ist hingegen komplett kostenfrei. Die App läuft immer im Hintergrund, Aktivitäten müssen also nicht manuell gestartet werden. Somit wertet Google Fit auch Informationen über den Alltag aus – wer im Beruf viel läuft, wird das am Abend deutlich sehen. Tipps, wie man sich verbessern kann, liefert Google Fit aber nicht, die App analysiert keine Daten, sondern zeigt sie nur an. Sie eignet sich daher besonders für alle, die nicht regelmäßig sportlich aktiv sind, sondern ihren Alltag mit Spaziergängen, ab und an einer Radtour oder eben der alltäglich anfallenden Bewegung „messen“ möchten. Wer die App nicht mehr braucht, sollte sie deinstallieren, da sonst weiter im Hintergrund Daten gesammelt werden. In den Einstellungen sollten zuvor die Trackinginfos gelöscht werden.

Fazit
Sportler gegen Alltagsnutzer. Runkeeper und Google Fit leisten in ihren Bereichen genau das, was man erwartet. Für den ersten Test ist Google Fit daher ein guter Kandidat, wer aber wirklich sportlich aktiv wird oder schon ist, wird mit Runkeeper einen sinnvolleren Begleiter finden.

Downloads
Runkeeper (Android, iOS)
Google Fit (Android)
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