Bamberg

Neues Smartphone? Das ist am Anfang wichtig ...

Auf der Beliebtheitsskala der Weihnachtsgeschenke stehen zwar Bücher noch immer ganz vorne. Dennoch wird zu Weihnachten auch viel Technik verschenkt, allen voran Smartphones und Tablets.
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Smartphone Weihnachten
Wer zu Weihnachten ein Smartphone bekommt, hat erst einmal richtig viel zu tun. Bilder: Johannes Michel, Lenovo; Montage: Johannes Michel
Kaum zu glauben sind einige Zahlen, die mir in letzter Zeit begegnet sind: 2009 gab es in Deutschland sechs Millionen Smartphones, es begann aber die Zeit einer Wachablösung – normale Handys verloren Marktanteile. Mittlerweile sind in Deutschland über 50 Millionen Smartphones im Umlauf, Tendenz steigend. Nach Weihnachten werden es mit Sicherheit viele mehr sein – die Aktivierungszahlen neuer Geräte in der Weihnachtszeit liegen massiv über den restlichen Tagen des Jahres.

Wer ein Smartphone unter dem Weihnachtsbaum findet, bekommt damit aber ein weiteres „Geschenk“: „Arbeit“ über die Weihnachtstage. Denn bis ein solches Gerät nicht nur eingerichtet, sondern den eigenen Vorlieben angepasst ist, vergeht doch einiges an Zeit. Die erste wichtige Frage, die sich vor einigen Jahren noch gar nicht stellte, ist: Passt meine SIM-Karte? Denn wer ein älteres Smartphone oder noch ein Handy nutzt, besitzt meist eine SIM-Karte in Normalgröße. Standard sind heute aber Micro- oder sogar Nano-SIM-Karten. Während sich mit einem in vielen (Online-)Shops erhältlichen Gerät zum Ausstanzen aus jeder normalen SIM-Karte eine Micro-SIM machen lässt, sieht es bei der Nano-Größe anders aus. Hier ist auf jeden Fall eine Neubestellung beim Anbieter erforderlich. Dies kostet meist um die 20 Euro. Wer für sein neues Smartphone noch keine passende besitzt: Das Gerät lässt sich zunächst auch ohne SIM-Karte konfigurieren. Bis aufs Telefonieren und SMS- oder Messenger-Nachrichten schreiben sind die meisten Funktionen problemlos möglich.

Neues Smartphone = Update-Reigen
Ebenso wichtig, ist das Anlegen eines Nutzerkontos beim Betriebssystem-Anbieter. Dies ist auch am Smartphone selbst möglich, geht aber genauso gut am PC. Apple-ID, Google-Mailadresse oder Microsoft-Konto müssen vorhanden sein, um ein iPhone, Android- oder Windows-Smartphone zu betreiben. Ohne diese Konten ist zum Beispiel kein Zugang zu den App-Stores möglich, um Programme herunterzuladen. Wer schon eine Mailadresse bei Apple, Google oder Microsoft hat, auch die älteren Hotmail- oder Live-Zugänge von Microsoft gehen, kann natürlich diese nutzen.

Wenn es dann losgeht, fragen alle Smartphone zunächst nach einem WLAN. Hier gilt: Wer zu Hause kein drahtloses Netzwerk hat, steht vor einem Problem. Denn über die Jahre sind die Daten, die ein Smartphone von Zeit zu Zeit herunterladen muss (Stichwort: Updates), immer größer geworden. Nach Eingabe dieser Informationen ist es meist möglich, E-Mail-Konten einzurichten sowie weitere Grundeinstellungen wie Region, Datum und Uhrzeit vorzunehmen. Danach geht es direkt los mit den Updates. Denn die vom Hersteller vorinstallierten Apps sind, da das Gerät einige Wochen zwischen Herstellung und Kauf auf dem Buckel hat, oft nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Wahrscheinlich ist auch, dass es sogar für das komplette Betriebssystem ein Update gibt. Diese Updates sollten zuerst installiert werden, bevor die weitere Einrichtung erfolgt.

Danach gilt es, dass Smartphone (oder Tablet) näher kennenzulernen. Wichtig ist immer: Ausprobieren! Denn „kaputt machen“ gibt’s nicht. Sollten doch einmal Probleme auftreten, ist es gerade am Anfang möglich, da sich noch kaum persönliche Daten und vor allem keine Fotos und Nachrichten am dem Gerät befinden, es jederzeit wieder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen und von vorne zu beginnen. Seien Sie mutig! Denn die meisten Anwender nutzen das Potenzial der Smartphones und Tablets gar nicht aus. Gerade die drei großen Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone / Windows 10 Mobile lassen sich zum großen Teil intuitiv bedienen. Bei allen gibt es zudem Assistenten, die gleich am Anfang zeigen, was möglich ist, etwa per Gestensteuerung und so weiter.

Wie gesagt: Trauen Sie sich was! In diesem Sinne ein paar schöne Weihnachtstage – und vielleicht viel Spaß mit Ihrer neuen Technik!

In den kommenden beiden Wochen lesen Sie hier im Blog viel über die spannendsten Apps des Jahres 2016. Also: Wenn Sie ein neues Smartphone Ihr Eigen nennen oder interessiert an Apps sind: Schauen Sie immer mal wieder vorbei ...

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