Bamberg
Wochen-Serie: Foto-Communities

Instagram

In dieser Woche stellt der Technik-Michel beliebte Foto-Apps mit Community-Funktionen vor. Heute: Instagram. Rund 300 Millionen Nutzer teilen dort Fotos, die, eine Hommage an Polaroid & Co., in quadratischem Format gespeichert werden.
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Instagram
Vor allem durch die Bearbeitungs-Funktionen wurde Instagram populär.
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Fünf Jahre wird Instagram im Oktober dieses Jahres bereits alt – im digitalen Zeitalter ist das durchaus ein Wort. Anderthalb Jahre lang gab es Instagram exklusiv für iPhones, dann kam im April 2012 die Android-Version. Im gleichen Monat kündigte Facebook an, das Unternehmen zum Preis von einer Milliarde Dollar zu übernehmen. 

Kritik musste Instagram 2012 mit einer Änderung der Nutzungsbedingungen einstecken – vorgesehen war damals, dass das Unternehmen die Fotos einer Nutzer weiterverkaufen darf, natürlich ohne den Fotografen zu entlohnen. Binnen weniger Tage wurde dieser Passus dann, nach massiven Protesten, wieder gestrichen.

Die Grundfunktionen
Instagram basiert auf der Idee, Fotos und einen Text dazu mit Freunden zu teilen. Dabei ist es möglich, die Fotos mit Hashtags zu versehen, so dass eine kontextuelle Suche möglich wird – ähnlich wie bei Twitter. Andere Nutzer können Fotos kommentieren oder auch „Gefällt mir“-Angaben verteilen, letztere nicht in Form eines Daumens wie bei Facebook, sondern mit einem Herz. Bei Android- und iOS-Smartphones ist es zudem möglich, statt Fotos auch Videos zu posten.

Die Besonderheit von Instagram liegt aber in der Darstellung der Fotos. Denn Instagram war mit der erste Dienst, der Fotos nicht „einfach so“ zeigte, sondern künstlerische Elemente wie Effekte und kleinere Bearbeitungsfunktionen sowie Rahmen erlaubte. Diese können, nach Auswahl des Fotos, ganz einfach hinzugefügt werden, eine Vorschau zeigt die Veränderungen. Zudem konvertiert die App ins Quadrat, womit ein gewisser Retroeffekt erzielt wird.

Verbindung zu anderen Diensten
Obwohl Instagram eigentlich eine ganz eigene Community aufbaut, stellt die App dennoch Verbindungen zu Facebook, Twitter, Foursquare, Tumblr und Flickr her. Das heißt: Mit Instagram aufgenommene und gepostete Fotos können auch automatisch auf einem oder mehreren der genannten Dienste veröffentlicht werden. Diese Funktion ist vor allem bei Facebook-Nutzern sehr beliebt, das Posten fällt somit nur einmal an. 

Fazit
Foto schießen, kurz bearbeiten, Text dazu – fertig. Die Instagram-App weist keine Hürden in Sachen Bedienbarkeit auf, einzig in den Menüstrukturen dauert es ein bisschen, bis alle Festlegungen getroffen sind, etwa, wo die Beiträge standardmäßig erscheinen sollen – nur bei Instagram oder zum Beispiel auch bei Facebook. Für die Nutzung sind Nutzername und Passwort nötig, alternativ gibt es die Funktion „Mit Facebook anmelden“. 

Durch die weite Verbreitung der App finden sich dort viele der eigenen Facebook-Freunde, zudem ist der Aufbau einer eigenen Community möglich. Die Fotos, die gepostet werden, entstehen zumeist aus dem Alltag heraus, aufgrund der Bearbeitungsfunktionen lassen sich aber aus solchen Aufnahmen auch kleine „Kunstwerke“ anfertigen.


Links
Instagram-Webseite
Instagram für Android-Smartphones
Instagram für Apple-Smartphones
Instagram für Windows Phone
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