Thiès
Austausch

Frankens Senegal-Blogger auf der Muschelinsel

Für die 28 Teilnehmer der Jugendreise in Bambergs Partnerdiözese im Senegal ging es am zehnten Tag zu den Muschelinseln. Miriam Blum und Wolf Kaulen schildern ihre Erlebnisse.
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50 Kilogramm Erdnüsse - Blogger Wolf versucht einige davon traditionell auf dem Kopf zu tragen. Foto: Ann-Kathrin Thönnes
50 Kilogramm Erdnüsse - Blogger Wolf versucht einige davon traditionell auf dem Kopf zu tragen. Foto: Ann-Kathrin Thönnes
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Der heutige Tag war sehr ereignisreich: Zuerst sind wir mit dem Bus zu den sogenannten Muschelinseln gefahren, die interessanterweise komplett aus künstlich aufgeschichteten Muscheln bestehen.
Ursprünglich nämlich haben Fischer ihre Fischreste auf einen Haufen ins Meer geworfen. So entstanden sie. Sogar die meisten Häuser wurden aus Muscheln erbaut.

Mit Pirogen, kleinen, bunt bemalten Fischerbooten, überquerten wir das Wasser.
Die erste Station der drei Inseln war die Speicherinsel, auf der die Hirse- und Erdnussernte gelagert wird. Danach setzten wir zur Friedhofsinsel über. Ein nennenswerter Fakt ist, dass Christen und Muslime hier zusammen begraben werden. Zu guter Letzt erreichten wir über eine Brücke den bewohnten Teil der Insel, den Ort Fadiouth. Dort gibt es einen riesigen 600 Jahre alten heiligen Baobab (Affenbrot)-Baum, unter welchem sich die Bewohner zu wichtigen Anlässen versammeln.

Nach der Besichtigung fuhren wir für ein ausgelassenes Picknick mit dem Bus zum Strand.
Zurück in Thiès wurden wir abends zur Larissa eingeladen. Dort tanzen und sangen wir mit der ganzen Familie und unseren senegalesischen Freunden. Außerdem bekamen wir unsere Erdnuss-Bestellung: Schon in den ersten Tagen hatten wir bei Larissas Mama insgesamt 50 Kilogramm gebrannte und salzige Erdnüsse in Auftrag gegeben. Ein glorreicher und leckerer Abschluss des Abends!


Miriam Blum und Wolf Kaulen
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