Bamberg
Entwicklerkonferenz

Apple muss liefern

Neue Software für iPhone und iPad? Neues Macbooks? Internet-Radio? Vor der Apple-Entwicklerkonferenz gibt es eine ganze Menge Fragen. Sicher ist, dass der Konzern etwas tun muss, um wieder als innovativ zu gelten.
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Das Apple-Logo wird auch über der Entwicklerkonferenz wachen. Foto: Christoph Dernbach/dpa
Das Apple-Logo wird auch über der Entwicklerkonferenz wachen. Foto: Christoph Dernbach/dpa
Apple galt schon immer als ein großes Geheimnis. Erst recht vor der jährlichen Entwicklerkonferenz. In diesem Jahr gilt nur als sicher, dass es ein neues mobiles Betriebssystem geben wird. Jedenfalls für die mobilen Geräte iPhone und iPad. Was es genau mit sich bringt, ob es tatsächlich den Dateienaustausch zwischen Apple-Geräten erleichtern soll, ist nicht klar. Und spekuliert werden kann auch über neue Macbooks, das Internet-Radio "iRadio" oder die nächste Version des Betriebssystems OS X.

Google ist aktiver

Sicher ist außerdem, dass Apple unter Zugzwang ist. Vorbei scheinen die Zeiten zu sein, in denen Apple als technischer Vorreiter galt, der einem staunenden Publikum schimmernde technische Wunderwerke präsentierte - die dann auch flugs reißenden Absatz fanden. Google ist dabei, das zu werden, wofür Apple einst stand: innovativ, aktiv auf Gebieten, die auf dem ersten Blick nichts mit dem eigentlichen, ursprünglichen Geschäftsfeld zu tun haben und gleichzeitig bemüht, den Nutzern zahlreichen Helferchen zu spendieren, von denen sie bisher noch gar nicht wussten, dass sie sie dringend brauchten. Das Rezept scheint für Google aufzugehen, weil sich der Konzern ein freundliches Image bewahrt hat - trotz immer wieder geäußerter Datensammelwut oder der jüngsten Geheimdienst-Spitzel-Affäre.

Ob Apple etwas Neues aus dem Hut zaubern wird, wird die Welt bald wissen - ob die Marke wieder leuchten wird, auch.

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