Zweibrücken
Reanimationsmaßnahmen

In Panik Notrufnummern verwechselt - Polizist wird zum Lebensretter für kleines Mädchen

Ein Polizeibeamter aus Rheinland-Pfalz hat einem Kleinkind womöglich das Leben gerettet.
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Ein Polizeibeamter aus Rheinland-Pfalz hat einem Kleinkind womöglich das Leben gerettet.  Foto: Friso Gentsch/dpa
Ein Polizeibeamter aus Rheinland-Pfalz hat einem Kleinkind womöglich das Leben gerettet. Foto: Friso Gentsch/dpa

Am frühen Samstagabend ging bei der Polizei in Zweibrücken ein Notruf ein: Ein knapp zwei Jahre altes Kind atme nicht mehr. Die Beamten alarmierten den Rettungsdienst, schickten aber parallel zwei Streifenwagen los. "Vor Ort konnte festgestellt werden, dass das Kind tatsächlich nicht mehr atmet und nur über einen sehr schwachen Puls verfügt", berichtete die Polizeiinspektion Zweibrücken am Sonntag.
"Ein Beamter erkannte den Ernst der Lage und begann, Reanimationsmaßnahmen einzuleiten", hieß es weiter. Der Polizist habe durch mehrmalige Nase-Mund-Beatmung eine flache Atmung bei dem Kind herstellen können. Der Retter ist nach Angaben seiner Kollegen 35 Jahre alt. Dass Angehörige in Panik die falsche Nummer wählen - also 110 für die Polizei statt 112 für den Rettungsdienst - kommt laut Polizei häufiger vor. Das kleine Mädchen wurde in die Uniklinik nach Homburg gebracht.