Nur wenige Stunden nach der Massenkarambolage auf der A6 bei Mannheim mit zwei Toten ist es am Dienstagmorgen an der gleichen Stelle erneut zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein Lkw-Fahrer kam ums Leben, wie die zuständige Polizei Südhessen mitteilte.

Er war in Höhe der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen aus bislang ungeklärten Gründen auf ein Stauende aufgefahren. Nach ersten Erkenntnissen sind zwei Lastwagen und zwei Pkw an dem Unfall beteiligt. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Ludwigshafen voll gesperrt, die Bergungs- und Rettungsarbeiten dauern an. Angaben zu möglichen Verletzten wollte die Polizei zunächst keine machen.

Am gleichen Ort in der Nähe der Grenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg war es am Montagnachmittag zu einer schweren Massenkarambolage gekommen, bei der zwei Menschen getötet wurden.
Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 51 Jahre alten Pkw-Beifahrer aus dem Saarpfalz-Kreis sowie einen Autofahrer, dessen Identität noch nicht eindeutig geklärt ist. 14 Menschen wurden verletzt, neun davon schwer. Einige von ihnen mussten mit Rettungshubschraubern in nahegelegene Krankenhäuser geflogen werden.

Nach ersten Erkenntnissen war der Unfall am Montag ebenfalls durch einen Lkw-Fahrer verursacht worden, der auf ein Stauende aufgefahren war. Elf Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt, davon fünf Lastwagen und sechs Pkw. Die Autobahn war wegen Bergungs- und Rettungsarbeiten bis Mitternacht voll gesperrt. Der Verkehr staute sich bis zu mehrere Kilometer weit. Die Polizei bezifferte den Sachschaden am Dienstagmorgen in einer ersten Schätzung auf rund 185 000 Euro.