Seit zwei Jahrzehnten arbeitet Christian Hartmann (56) als Historiker am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München. Jetzt hat er sein größtes Projekt abgeschlossen: Anfang Januar erscheint eine kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers Hetzschrift "Mein Kampf". Hartmann sagt im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München: "Über die öffentliche Reaktion könnte man auch ein Buch schreiben."

Hat Sie die Aufmerksamkeit tatsächlich so überrascht?
Christian Hartmann: In dieser Dimension schon, ja. Klar, es ist ein Symbol und es hat auch eine internationale Relevanz. Es gibt viele deutsche Familien, in denen das Buch noch da ist und die sich daran erinnern. Es ist natürlich ein öffentliches Thema.