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Kurioses

Henker gesucht: Kurioses Jobangebot per Zeitungsannonce

Die Todesstrafe wurde in Sri Lanka seit 43 Jahren nicht mehr vollstreckt - das soll sich nun ändern. Einziges Problem dabei: Es fehlt an Henkern.
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Seltsames Job-Angebot: In Sri Lanka werden nun Henker mittels Zeitungsannonce gesucht. Symbolbild: pixabay/servicelinket
Seltsames Job-Angebot: In Sri Lanka werden nun Henker mittels Zeitungsannonce gesucht. Symbolbild: pixabay/servicelinket

In Sri Lanka werden per Zeitungsannonce Henker gesucht. Der Präsident des südasiatischen Inselstaates, Maithripala Sirisena, hatte kürzlich angekündigt, dass erstmals seit 1976 in den kommenden Monaten wieder die Todesstrafe in Sri Lanka vollstreckt werde.

In der Staatszeitung "Daily News" erschien nun eine Anzeige, wonach die Strafvollzugsbehörde männliche Bürger Sri Lankas im Alter zwischen 18 und 45 Jahren mit "ausgezeichnetem moralischem Charakter" sowie "sehr gutem Verstand und mentaler Stärke" als Henker sucht.

Das Gehalt soll bei umgerechnet rund 180 Euro pro Monat liegen. Die Bewerbungsfrist läuft am 25. Februar aus.

Die Todesstrafe wird in Sri Lanka für Mord, Vergewaltigung und Drogendelikte weiterhin verhängt, die letzte Hinrichtung liegt aber schon 43 Jahre zurück. Bis dahin waren zum Tode Verurteilte gehängt worden.

Kampf gegen Drogenkriminalität - Vorbild Philippinen

Sirisena warnte zuletzt von einer Gefahr durch Drogenkriminalität und lobte den brutalen Anti-Drogen-Kampf des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte als "Beispiel für die ganze Welt und für mich persönlich".

Seit Dutertes Amtsantritt Mitte 2016 sind auf den Philippinen nach offiziellen Angaben mehr als 5000 mutmaßliche Drogendealer und -konsumenten wegen Widerstands gegen ihre Festnahmen getötet worden. Menschenrechtler sprechen von einer mehr als doppelt so hohen Zahl sowie gefälschten Beweisen gegen die Opfer.

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