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Krankheit

Hantavirus in Süddeutschland: Wie gefährlich ist die Krankheit?

2017 war das Jahr des "Hanta"-Viruses: Was ist das eigentlich? Woran erkennt man es ? Und wie viele Menschen sind betroffen? inFranken.de klärt auf.
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Der sogenannte "Hanta"-Virus hatte seinen Infektionshöhepunkt im mai 2017. Foto: Angelika Warmuth/Symbolbild/dpa
Der sogenannte "Hanta"-Virus hatte seinen Infektionshöhepunkt im mai 2017. Foto: Angelika Warmuth/Symbolbild/dpa


Die Bilanz 2017

Im Jahr 2017 hat das "Hanta"-Virus im Südwesten Deutschlands, speziell in Baden-Württemberg breit gemacht. Dieser Virus ist hochansteckend und wird durch den Kot infizierter Nagetiere, wie Mäusen oder Ratten übertragen. Die Viren können unter anderem durch das Einatmen von Staub in den menschlichen Körper gelangen.
2017 infizierten sich 928 Personen mit dem Virus (Stand: 12. Dezember 2017). Im Vergleich dazu: Im Winter 2016 waren es lediglich 77 bekannte Fälle. Das Landesgesundheitsamt Stuttgart gab diese Informationen bekannt.


Höhepunkt Mitte Mai des Jahres

Bis zu 61 Fälle in der Woche wurden im Mai 2017 registriert: Der Höhepunkt der Viren-Entwicklung. Seit Oktober diesen Jahres ging die Infektionsrate stark zurück. In den letzten beiden Wochen wurden nur noch zwei Fälle übermittelt.


Symptome der Krankheit

Der "Hanta"-Virus kann Nierenversagen, Lungenkrankheiten oder Fiebererkrankungen verursachen.
Als Symptome gelten Fieber, starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder Blutdruckabfall. Grippeähnliche Auffälligkeiten, bei denen man nicht unbedingt an diesen Virus denkt.
Deshalb: Ein Blutbild bei einem Allgemeinarzt bringt Klarheit und kann die Viren erkennen.
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