Hannover
Erfroren

Bei eisiger Kälte: Obdachloser erfroren - Hilfe kommt zu spät

Ein 54 Jahre alter Obdachloser ist in Hannover (Niedersachsen) erfroren. Passanten hatten den Mann bei Eiseskälte in der Innenstadt gefunden und den Rettungsdienst alarmiert. Vergeblich, der Obdachlose starb wenig später im Krankenhaus.
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Ein Obdachloser ist in Hannover erfroren. Er zunächst noch ansprechbar gewesen und ist im Krankenhaus verstorben. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa
Ein Obdachloser ist in Hannover erfroren. Er zunächst noch ansprechbar gewesen und ist im Krankenhaus verstorben. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa

Bei eisiger Kälte ist in Hannover ein Obdachloser (54) erfroren. Am Sonntagmorgen hätten Passanten den Mann in der Innenstadt auf dem Boden liegend angetroffen und den Rettungsdienst alarmiert, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Zu diesem Zeitpunkt sei er noch ansprechbar gewesen. Am Montag sei der Mann dann im Krankenhaus gestorben. Die hinzugerufenen Polizeibeamten hätten keine Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt.

Kälteopfer werden statistisch nicht erfasst

Bisher sei in diesem Winter in Hannover noch kein weiteres Kälteopfer gemeldet worden, sagte der Sprecher. Allerdings werde deren Zahl nicht statistisch erfasst, so dass er dazu keine genauen Angaben machen könne.

Kältetod: Auch in Berlin erfriert ein Obdachloser

Auch in Berlin war laut Polizei in der Nacht zum Sonntag ein Obdachloser in der Kälte gestorben. Der 55-jährige russischstämmige Mann wurde am Morgen bei Minusgraden auf einer Parkbank tot aufgefunden. Hinweise auf Suizid oder Fremdverschulden gab es nach Angaben eines Polizeisprechers nicht.