Stuttgart
Sanktionen

Härteres Vorgehen gegen Auto-Poser - Handlungsbedarf notwendig

Bei der Frühjahrskonferenz in Saarbrücken haben die Landesverkehrsminister schärfere Sanktionen für Schnellfahrer beschlossen. Der Bund soll bei der Bestrafung von sogenannten Auto-Posern aktiv werden.
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Die Verkehrsminister wollen das Sanktionsniveau für  überhöhte Geschwindigkeiten anheben.   Foto: HansLinde/Pixabay.com
Die Verkehrsminister wollen das Sanktionsniveau für überhöhte Geschwindigkeiten anheben. Foto: HansLinde/Pixabay.com

Die Verkehrsminister der Länder haben sich für ein härteres Vorgehen gegen die sogenannten Auto-Poser ausgesprochen. Einstimmig habe man sich für eine deutliche Erhöhung des Sanktionsniveaus für überhöhte Geschwindigkeit sowie eine Absenkung der Schwelle für Fahrverbote und den Führerschein-Entzug bei erheblichen Tempoüberschreitungen ausgesprochen, teilte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfred Hermann (Grüne) am Donnerstag bei der Frühjahrskonferenz in Saarbrücken mit.

Begründet wurde dieser Beschluss laut Hermann damit, dass es beim aggressiven Zurschaustellen PS-starker Fahrzeuge, dem sogenannten Posing, einen dringenden Handlungsbedarf gebe. Höhere Strafen seien auch für die Verursachung unnötigen Lärms durch die Auto-Poser erforderlich. Hermann sagte: "Wir erwarten vom Bund, dass er jetzt aktiv wird und für schärfere Sanktionen sorgt."

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