Rust (Baden)
Freizeitpark-Brand

Großbrand im Europa-Park: Warum die Ermittlungen eingestellt werden

Ende Mai hatte ein großer Brand im Euro-Park Rust (Baden-Württemberg) sowohl Einsatzkräfte als auch Besucher in Atem gehalten. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen auf sorgfaltswidrigen Betrieb der Fahrgeschäfte und Brandstiftung eingestellt.
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Eine schwarze Rauchsäule stieg Ende Mai über dem Europa-Park Rust auf.   Drei Monate später hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung oder fehlender Sorgfalt eingestellt. Foto: Christine Gertler/dpa
Eine schwarze Rauchsäule stieg Ende Mai über dem Europa-Park Rust auf. Drei Monate später hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung oder fehlender Sorgfalt eingestellt. Foto: Christine Gertler/dpa

Gut drei Monate nach einem Großbrand im Europa-Park Rust hat die Staatsanwaltschaft Freiburg ihr Ermittlungsverfahren eingestellt. Es hätten sich keine Hinweise darauf ergeben, dass die Einrichtungen sorgfaltswidrig betrieben oder überwacht worden seien, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Auch gebe es keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung. Das Feuer am 26. Mai sei wahrscheinlich im Bereich von Feuerröhren des Fahrgeschäfts "Fjord-Rafting" ausgebrochen.

Bei dem Großbrand waren sieben Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr leicht verletzt worden. Rund 500 Frauen und Männer waren an dem Einsatz beteiligt. An dem Tag hatten rund 25.000 Menschen den Freizeitpark besucht. Es entstand ein Millionenschaden.