Las Palmas
Waldbrand

Gran Canaria: Feuerwalze wütet auf beliebter Urlaubsinsel - Waldbrand zerstört "einzigartige Bäume"

Auf der beliebten Urlaubsinsel wütet aktuell ein Waldbrand. 9000 Menschen mussten vor den Flammen fliehen. Einzigartige Bäume aber wurden Raub der Flammen.
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Seit dem Wochenende brennt es auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria: Südwestlich der Hauptstadt Las Palmas steht ein 10.000 Hektar großes Waldstück in Flammen. Aber: Der verheerende Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria hat sich nach Behördenangaben leicht abgeschwächt." An diesem Morgen gibt es gute Nachrichten", teilte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres, am Dienstag auf Twitter mit.

 

 

"Das Feuer verliert an Potenzial", so der Politiker. Derweil stiegen die Löschflugzeuge und Hubschrauber wieder in die Luft, um gegen die Flammen in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel zu kämpfen. Insgesamt waren 600 Helfer im Einsatz.

Bei einem nicht weniger schlimmen Waldbrand in Kalifornien wurden mehr als 6000 Häuser zerstört. Darunter das von Ur-Franke und Kulmbacher Thomas Gottschalk.

Einzigartige Kiefernwälder im Naturpark betroffen

Allein am Montag seien eine Million Liter Wasser eingesetzt worden, um den Brand in den Griff zu bekommen, schrieb die Inselregierung in einer Mitteilung. Mittlerweile seien 10 000 Hektar Fläche betroffen, 2000 davon lägen im berühmten Naturpark Tamadaba mit seinen einzigartigen Kiefernwäldern. 9000 Menschen sind seit Ausbruch des Feuers am Samstag in Sicherheit gebracht worden.

Mit Blick auf die Touristen, die auf der vor der Westküste Afrikas liegenden Insel Urlaub machen, hieß es von den Behörden: "Wir möchten anmerken, dass im Moment keine wesentlichen Schäden oder Zwischenfälle im Hinblick auf den Tourismus auf der Insel Gran Canaria aufgetreten sind." Das Feuer war am Wochenende im Inselinneren nahe dem Ort Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas ausgebrochen und hatte sich bei hohen Temperaturen und starkem Wind schnell ausgebreitet.