Ein weiterer Giftbrief sei in einem Washingtoner Gebäude gefunden worden, in dem die Organisation "Bürgermeister gegen illegale Waffen" ihren Sitz habe, die Bloomberg mitbegründet hat.

Der Zeitung zufolge kämen beide Briefe von demselben Absender. Sie hätten Drohungen gegen Bloomberg enthalten, die auf die aktuelle politische Debatte über Waffenverbote bezogen gewesen seien. Bloomberg macht sich für strengere Waffengesetze stark.

FBI-Sprecher Jim Margolin sagte dem TV-Sender CNN, die Bundespolizei arbeite daran herauszufinden, von woher und von wem die Brief abgeschickt worden seien.

Im April waren mit dem tödlichen Eiweißstoff Ricin präparierte Schreiben an Präsident Barack Obama und den Republikaner Roger Wicker in den Poststellen des Weißen Hauses und des Kapitols abgefangen worden. Auch eine Richterin in Mississippi erhielt einen Giftbrief. Geringste Mengen Ricin reichen aus, um einen Menschen zu töten. dpa