Das Auswärtige Amt korrigierte am Mittwoch die Zahl von 75 auf 72 herunter. Der Grund für die späte Berichtigung der Zahl ist, dass es ursprünglich Unklarheiten bei den Passagieren mit doppelter Staatsangehörigkeit gab.

Derweil hat die Lufthansa den Angehörigen der Opfer langfristige Hilfe versprochen und den Helfern in Frankreich gedankt. "Wir helfen nicht nur diese Woche. Wir möchten solange helfen, wie Hilfe benötigt wird", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei einem erneuten Besuch mit Germanwings-Chef Thomas Winkelmann an der Unglücksstelle an. Zu den neuen Details über die Erkrankung des Copiloten äußerte sich Spohr am Mittwoch nicht. In der westfälischen Stadt Haltern sollte am späten Nachmittag ein öffentlicher Gottesdienst stattfinden.