News zum Fall des verschwundenen und getöteten Pinguins in Mannheim: Am Freitagmittag hat die Polizei das gerichtsmedizinische Ergebnis veröffentlicht.


Toter Pinguin in Mannheim: Was war passiert?

Der junge Seevogel war am Samstag, 11. Februar aus dem Pinguingehege im Luisenpark in Mannheim verschwunden. Am Donnerstag, 16. Februar dann wurde der Pinguin am Rande eines Parkplatzes in der Museumsstraße gefunden - ohne Kopf. Der Parkplatz ist etwa einen Kilometer vom Zoo entfernt.

Die Polizei ließ den Tierkörper untersuchen. Dabei kam heraus, dass der Pinguin mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Raubtier getötet wurde. Jedoch lässt sich nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, dass das Tier auch durch Menschenhand zu Tode gekommen sein könnte.

Unklar bleibt weiterhin, auf welche Weise der Pinguin aus dem Gehege verschwunden war. Verwertbare Spuren gab es nach Angaben der Polizei leider nicht.

Es lässt sich nach wie vor weder ein Diebstahl des Pinguins ausschließen, noch dass er bereits im Gehege einem Wildtier zum Opfer gefallen war.

Die Ermittlungen sind mittlerweile abgeschlossen. Es erging eine Anzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts des Diebstahls, der Sachbeschädigung sowie Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vorgelegt.