Mit Hilfe von Supercomputern sei es ihnen gelungen, die Mehrheit der bekannten Technologien zu knacken oder zu umgehen, berichteten die "New York Times" und der "Guardian" am Donnerstag in ihren Onlineausgaben. Sie beriefen sich dabei auf Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden.

Den Angaben zufolge kommen die Spionagebehörden auch unter aktiver Mithilfe großer Technik- und Internetfirmen an die verschlüsselten Daten. Die NSA habe etwa sicherstellen können, dass verbreitete Verschlüsselungssysteme bestimmte Schwächen aufweisen, die ein Ausspähen ermöglichen. Der Dienst steckt dem "Guardian"-Bericht zufolge jährlich 250 Millionen Dollar in ein Programm, das unter anderem zum Ziel hat, "verdeckt" Einfluss auf die Produkte von Firmen zu nehmen. Genannt werden die Unternehmen nicht.

Auch der britische Geheimdienst GCHQ sei beim Code-Knacken sehr erfolgreich.