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Fußball

Fünf-Jahres-Vertrag: FC Bayern und Nübel wohl einig - beerbt der Schalke-Torwart Manuel Neuer?

Neun Jahre nach Manuel Neuer könnte wieder eine Schalker Nummer 1 nach München wechseln. Laut "Bild"-Zeitung hat sich der FC Bayern mit dem großen Torwarttalent auf ein langfristiges Engagement verständigt.
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Möglicher Transfer-Coup: Schalke-Torwart Alexander Nübel könnte im kommenden Sommer zum FC Bayern München wechseln. Foto: Ina Fassbender/dpa
Möglicher Transfer-Coup: Schalke-Torwart Alexander Nübel könnte im kommenden Sommer zum FC Bayern München wechseln. Foto: Ina Fassbender/dpa

Möglicher Transfer-Coup: Torwart Alexander Nübel könnte im kommenden Sommer innerhalb der Bundesliga vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München wechseln.

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll sich der 23-Jährige, der als eines der größten Torhüter-Talente im deutschen Fußball gilt, mit dem deutschen Rekordmeister über einen Fünf-Jahres-Vertrag einig sein, wie die Zeitung am Sonntag (22. Dezember 2019) berichtete. Die Bayern wollten den Online-Bericht auf Nachfrage zunächst nicht kommentieren.

Nächster Halt Bayern? Nübel verlässt Schalke am Saisonende

Zuvor hatten die Schalker mitgeteilt, dass der ehemalige U21-Nationaltorwart den Verein am Saisonende verlässt.

"Nach allen Gesprächen, die wir in den letzten Monaten mit Alexander Nübel und seinem Berater geführt haben, sind wir über seinen Entschluss nicht sehr überrascht und respektieren diesen selbstverständlich. Verstehen müssen wir seine Entscheidung indes nicht", äußerte Sportvorstand Jochen Schneider.

Auch darüber hatte zunächst die Bild berichtet. Nübel wäre nach Manuel Neuer 2011 die nächste Schalker Nummer 1, die nach München wechselt. Er ist ablösefrei zu haben - so wie Nationalspieler Leon Goretzka, der 2018 aus Gelsenkirchen nach München ging.

Bei den Bayern wäre er zunächst nur als Ersatz hinter Nationaltorhüter Neuer vorgesehen. Laut Bild sei aber in Absprache mit dem 33-jährigen Neuer geplant, dass Nübel "regelmäßige Einsätze" erhalte. Die Bayern planen seit längerem eine Vertragsverlängerung mit Neuer um zwei Jahre bis 30. Juni 2023.

Gnabry als Vorbild : Muss Nübel gleich wieder gehen?

Eine mögliche Variante bei einem Wechsel nach München könnte sein, dass Nübel zunächst ausgeliehen wird, um mehr Spielpraxis zu bekommen.

Dafür ist Serge Gnabry ein gutes Beispiel: Der Angreifer wechselte 2017 vom SV Werder Bremen zum FC Bayern und ließ sich auf eigenen Wunsch an 1899 Hoffenheim ausleihen. Im Kraichgau entwickelte sich Gnabry prächtig. Nach einer Saison kehrte der Nationalspieler nach München zurück und setzte sich im Bayern-Starensemble durch.

Den Schalkern soll Nübel vor seinem Abschied noch zu einer weiterhin erfolgreichen Saison verhelfen. "Ich bin überzeugt, dass Alex bis Saisonende alles für unseren Verein geben wird. Ab Sommer 2020 werden wir unseren eingeschlagenen Weg dann auch ohne ihn konsequent fortsetzen", sagte Sportvorstand Schneider.