Klagenfurt
Lebensmittel

Frierss ruft Salami zurück - von gefährlichen Bakterien befallen

Frierss ruft seine geschnittene Hirschsalami zurück. Bei dem Produkt besteht der Verdacht auf bestimmte Bakterien, die für den Menschen gefährlich sind.
Artikel drucken Artikel einbetten
Diese Hirschsalami mit 100 Gramm Inhalt ist vom Rückruf betroffen. Foto: Frierss GmbH
Diese Hirschsalami mit 100 Gramm Inhalt ist vom Rückruf betroffen. Foto: Frierss GmbH

Rückrufaktion von Salami: Die Frierss GmbH ruft vorsorglich ihre Hirschsalami in der 100 Gramm Packung zurück, die geschnitten und mit der Chargennummer L39535 versehen ist. Bei dem Produkt der genannten Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. April, 26.April und 2. Mai 2018 besteht der Verdacht auf Vtec und Stec Bakterien.

 


Produkte über den Handel zurückgeben

Alle anderen Chargen und Produkte sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt für den Verzehr geeignet, teilt das Unternehmen mit. Konsumenten, die Hirschsalami mit der entsprechenden Chargennummer gekauft haben, können diese über den Handel oder direkt bei Frierss zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Frierss kommt seiner Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf des Produkts veranlasst.

 

 


Wieso sind die Bakterien gefährlich?

Manche Escherichia coli können im Körper Giftstoffe bilden, welche Vero- oder Shigatoxin genannt werden. Die Begriffe Verotoxin bildende (Vtec) und Shigatoxin bildende E. coli (Stec) werden synonym verwendet. Erkrankungen mit diesen Bakterien können sehr gefährlich sein.

Laktoseintoleranz: Diese Käsesorten darfst Du trotzdem essen

Die Shigatoxine werden im Darm freigesetzt und können beim Menschen zu blutigen Durchfällen bis hin zum hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) führen. Bei dieser Infektion werden Blutzellen zerstört und die Nierenfunktion geschädigt. Für Kinder und Erwachsene kann eine solche Infektion schwere Folgen haben und sogar tödlich enden. Da die Infektionsdosis sehr niedrig ist, gilt für Lebensmittel eine Nulltoleranz.